Überversicherung und doppelte Versicherungsprämien im Zirkusbereich
Definition
Australische Versicherer und Makler bieten eine Vielzahl spezialisierter Produkte für Zirkus und Live-Entertainment an – darunter Public Liability für einzelne Performer (z.B. bis AUD 20 Mio. für Performer-Gruppen), spezielle „circus insurance“-Pakete mit Haftpflicht, Equipment, Unfall und Show-Ausfall sowie Freizeit- und Tourismuspools mit Limits bis AUD 50 Mio.[1][2][3][7] Da dieselben Risiken (Haftpflicht der Gruppe, Subunternehmer, Equipment) über verschiedene Produkte abgedeckt werden können, schließen viele Betreiber sowohl individuelle Performerpolicen als auch Gruppen-/Unternehmenspolicen und separate Eventpolicen ab, oft ohne vollständige Übersicht. Die Folge sind doppelte oder überdimensionierte Deckungen und unnötige laufende Prämien.
Key Findings
- Financial Impact: Quantified (Logik): Typische Jahresprämie für eine Performer-PL-Police mit AUD 20 Mio. Limit für kleine Umsätze (bis AUD 250.000) liegt häufig im Bereich von ca. AUD 400–1.200 pro Performer oder Kleingruppe.[2] Für einen Zirkus mit z.B. 15 Artisten, die zusätzlich zur Unternehmens-Gesamtpolice individuelle Policen halten, ergeben sich potenzielle Doppelprämien von 15 × ~AUD 800 ≈ AUD 12.000 pro Jahr. Hinzu kommen mögliche Überschneidungen mit Event- und Leisure-Pools, so dass Überversicherung leicht 10–25 % der gesamten Jahresprämie (z.B. AUD 10.000–30.000 pro Jahr für mittelgroße Betriebe) ausmachen kann.
- Frequency: Hoch; tritt jährlich bei jeder Policenverlängerung und beim Hinzufügen neuer Künstler oder Shows auf, wenn keine zentrale Steuerung vorhanden ist.
- Root Cause: Fragmentierter Markt mit vielen spezialisierten Produkten (Performer-only, Circus-Pakete, Leisure & Tourism Facilities); fehlendes zentrales Register aller Policen; dezentrale Entscheidung (z.B. Künstler schließen eigene Policen ab, während der Betreiber ebenfalls Deckung bereitstellt); unklare Definition, wann Gruppenpolice alle Beteiligten abdeckt.[1][2][3][7]
Why This Matters
The Pitch: Zirkus- und Magieshow-Betreiber in Australien 🇦🇺 zahlen häufig jährlich zehntausende AUD zu viel für überlappende Haftpflicht- und Ausrüstungsversicherungen. Eine zentrale Policen- und Vertragslogik kann 10–25 % der Gesamtprämien einsparen.
Affected Stakeholders
Zirkusdirektor / Geschäftsführer, Finanzleiter / Buchhaltung, Versicherungs- und Risikomanager, Künstlerische Leiter, die eigenständig Policen abschließen, Maklerbetreuer
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Financial Impact
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Methodology & Sources
Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.
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