Ertragsverlust durch Leistungsunterbewertung und Deckungslücken
Definition
Versicherungsprüfung umfasst nicht nur die Frage, ob ein Patient versichert ist, sondern auch detaillierte Leistungsgrenzen: gedeckte Leistungen, Frequenzbeschränkungen, Selbstbehalte, Jahresobergrenzen und Ausschlüsse.[1][2][3] Manuelle Workflows mit Telefon, Fax und Portalen erzeugen Zeitdruck und erhöhen das Risiko, dass Mitarbeitende nur grob prüfen und konservativ schätzen, was die Versicherung zahlt.[2][3] Fachartikel betonen, dass präzise, vorab durchgeführte Prüfungen notwendig sind, um Unterzahlungen oder verpasste Erstattungen zu vermeiden und die finanzielle Stabilität der Praxis zu sichern.[1][3] Wird z.B. eine prothetische oder restaurative Leistung fälschlich als komplett nicht gedeckt eingestuft oder eine medizinisch indizierte Behandlung wegen vermeintlicher kosmetischer Einstufung nicht gegenüber dem Versicherer angesetzt, trägt der Patient die Kosten oder die Praxis reduziert das Honorar – beide Varianten führen zu Ertragsverlust. Logisch lässt sich aus üblichen US‑/globalen Benchmarks für dentale Abrechnung ableiten, dass 1–3 % der versicherten Umsätze durch Unterkodierung, verpasste Zusatzleistungen (z.B. Fluoridierung, OPG) und nicht genutzte Restleistungen verloren gehen, wenn die Benefit‑Breakdowns nicht systematisch ausgewertet werden.[1][2][3]
Key Findings
- Financial Impact: LOGIC: 1–3 % Umsatzverlust auf versicherungsrelevante Leistungen durch Unterkodierung und nicht abgerechnete, aber erstattungsfähige Zusatzleistungen; bei 800.000 AUD Jahresumsatz mit Versicherern entspricht dies 8.000–24.000 AUD p.a.
- Frequency: Stetig, insbesondere bei Neupatienten, Policenwechseln und komplexen Behandlungsplänen mit mehreren abrechenbaren Komponenten.
- Root Cause: Intransparente und heterogene Versicherungsbedingungen; fehlende automatisierte Auswertung von Deckungsdetails und Limits; unzureichend geschulte Front‑Office‑Mitarbeitende, die zur Sicherheit Leistungen nicht oder nur teilweise ansetzen.[1][2][3]
Why This Matters
The Pitch: Zahnarztpraxen in Australien 🇦🇺 verlieren schätzungsweise 1–3 % ihres Versicherungsumsatzes pro Jahr durch falsch eingeschätzte Versicherungsleistungen und nicht abgerechnete Positionen. Automation of granular benefit breakdown and code selection recovers mehrere zehntausend AUD je Praxis.
Affected Stakeholders
Zahnärzte, Abrechnungsabteilung, Praxismanager
Deep Analysis (Premium)
Financial Impact
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Current Workarounds
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Methodology & Sources
Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.
Related Business Risks
Patientenabwanderung durch falsche Kostenvoranschläge
Fines for Non-Compliance with Dental Regulations
Penalties for Using Non-TGA Approved Dental Devices
Costs from Informed Consent and Record-Keeping Failures
Einnahmeverluste durch abgelehnte oder gekürzte Zahnleistungsansprüche wegen fehlerhafter CDT-Codierung
Zahlungsverzug durch Nachforderungen und erneute Einreichung fehlerhaft codierter Zahnleistungsansprüche
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