Fehlende oder falsche Kostenzuordnung zu Linien und Aufträgen
Definition
Telematics- und Fuel-Management-Anbieter in Australien betonen, dass integrierte Systeme Kraftstoffnutzung bis auf Fahrt- und Fahrzeugebene präzise erfassen und in Kostenberichte je Fahrzeug, Fahrer, Zeitraum und Kostenstelle aufbereiten.[2][3][5] Cartrack beschreibt explizit, dass MiFleet Kraftstoffkosten nach Fahrzeug, Fahrer, Lieferant, Zeitraum und Kostenstelle ausweist und so die Performance über Geschäftseinheiten hinweg verfolgt.[2] IntelliTrac stellt dar, dass per CAN‑Bus und Tankstands-Sensoren der Kraftstoffverbrauch pro Fahrt und als l/100 km oder l/h berechnet werden kann.[3] In der Abwesenheit solcher Systeme greifen Busunternehmen häufig auf Durchschnittswerte oder pauschale Verteilung nach Kilometer zurück; dies führt bei unterschiedlichen Topographien, Stauprofilen und Fahrweisen zu falschen Kostensätzen und damit zu Unterkalkulation von Linien- und Ausschreibungsangeboten. Internationale Benchmarks im öffentlichen Verkehr zeigen, dass bereits eine Fehlkalkulation der Treibstoffkosten von 1–2 c/km auf stark ausgelasteten Linien die operative Marge um 1–3 Prozentpunkte drücken kann; diese Spannbreite wird hier als logisch begründete Verlustschätzung genutzt.
Key Findings
- Financial Impact: Quantified (logic-based): ca. 1–3 % Marge auf betroffene Linien/Verträge; bei einem regionalen Busbetreiber mit 10 Mio. AUD Jahresumsatz im Linienverkehr entspricht das etwa 100.000–300.000 AUD p.a. verdeckter Margenverlust durch ungenaue Kraftstoff-Kostenzuordnung.
- Frequency: Jede Tarifrunde, jedes Tenderangebot und jede jährliche Budget- bzw. Kostenstellenrechnung ist betroffen; der Effekt kumuliert sich über Vertragslaufzeiten (typisch 3–8 Jahre).
- Root Cause: Keine automatische Verknüpfung von Telematikdaten (l/100 km, Leerlaufanteile) mit Kostenrechnung; pauschale Verteilung der Treibstoffkosten nach Fahrzeug-km oder Sitzplätzen; fehlende Transparenz über verbrauchsintensive Linien, Fahrten und Fahrer.
Why This Matters
The Pitch: Interurban- und Regionalbusbetreiber in Australien 🇦🇺 verlieren typischerweise 1–3 % Marge auf Linienverkehren und Ausschreibungen, weil Kraftstoffkosten pauschal statt verbrauchsgenau zugeordnet werden. Automation of trip-level fuel allocation via telematics data turn-by-turn creates transparente Deckungsbeiträge und verhindert Unterkalkulation.
Affected Stakeholders
Commercial Manager / Bid Manager, Management Accounting / Controlling, Fleet Manager, CFO, Operations Manager
Deep Analysis (Premium)
Financial Impact
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Current Workarounds
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Methodology & Sources
Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.
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