🇦🇺Australia

Diebstahl und Schwund von Reinigungs- und Verbrauchsmaterial

3 verified sources

Definition

Großhändler liefern eine breite Palette an leicht transportablen Artikeln wie Mikrofasertücher, Sanitärpapier, Seife, Beutel und Reinigungschemikalien.[1][4][5] Diese Produkte haben einen relativ geringen Stückpreis, summieren sich aber bei gewerblichen Mengen erheblich. In Reinigungslagern werden sie oft nur über einfache Listen oder gar nicht erfasst. Typische Schwundquoten (Diebstahl, Fehlbuchungen, unautorisierte Nutzung) im Bereich niedrigwertiger Verbrauchsgüter liegen branchenübergreifend im Bereich von 3–7 % des Warenwerts. Auf Basis eines Lager- bzw. Jahresverbrauchswerts von z. B. 20.000–30.000 AUD an Reinigungs- und Hygienematerial pro Objekt bedeutet dies potenzielle verdeckte Verluste von 600–2.000 AUD pro Objekt und Jahr. Da viele Anbieter bislang nur grobe Monatsbestellungen ohne objektscharfe Nachverfolgung nutzen, wird dieser Verlust selten identifiziert; Softwareanbieter für die Reinigungsbranche betonen deshalb ausdrücklich die Vorteile von Bestandsverfolgung nach Lagerstandort, um unautorisierten Verbrauch zu reduzieren.[2]

Key Findings

  • Financial Impact: Schätzgröße: 3–7 % Schwund auf den jährlichen Verbrauch von Reinigungs- und Hygienematerial; bei 20.000–30.000 AUD p.a. ≈ 600–2.000 AUD pro Objekt und Jahr.
  • Frequency: Kontinuierlich, sichtbar meist erst bei jährlichen oder stichprobenartigen Inventuren.
  • Root Cause: Fehlende oder rudimentäre Inventurprozesse, keine objekt- oder mitarbeiterbezogene Ausgabeerfassung, verteilte kleine Lager auf vielen Kundenstandorten, Kultur des ‚freie Entnahme‘ bei Verbrauchsmaterial, keine Nutzung von Softwarefunktionen zur Bestandsnachverfolgung.

Why This Matters

The Pitch: Janitorial Services in Australia 🇦🇺 verlieren typischerweise 3–7 % ihres Lagerwerts von Reinigungs- und Hygienear­tikeln durch Schwund und unerkannten Eigenverbrauch – oft 600–2.000 AUD pro Objekt und Jahr. Digitale Bestandsführung mit Objekt- und Mitarbeiter-Zuordnung reduziert diesen Schwund deutlich.

Affected Stakeholders

Operations Manager, Lagerleiter, Site / Facility Manager, Finance Manager, Geschäftsführung

Deep Analysis (Premium)

Financial Impact

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Current Workarounds

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Methodology & Sources

Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.

Evidence Sources:

Related Business Risks

Überbestände und Abschreibungen von Reinigungsmaterial

Schätzgröße: 5–10 % des jährlichen Materialbudgets als Abschreibung/Verlust; bei 20.000–30.000 AUD Materialkosten p.a. ≈ 1.000–3.000 AUD pro Objekt und Jahr.

Notfall- und Eilbestellungen von Reinigungsbedarf

Schätzgröße: 2–5 % des jährlichen Materialbudgets als Eil- und Notfallkosten; bei 20.000–30.000 AUD Materialkosten p.a. ≈ 400–1.500 AUD pro Objekt und Jahr.

Fehlentscheidungen bei Produkteinsatz und Lieferantenauswahl

Schätzgröße: 5–15 % des jährlichen Einkaufsvolumens für Reinigungsbedarf; bei 20.000–30.000 AUD p.a. ≈ 1.000–4.000 AUD pro Objekt und Jahr.

Produktivitätsverlust durch manuelle Bestands- und Nachbestellprozesse

Schätzgröße: 50–120 Stunden Verwaltungsaufwand pro Objekt und Jahr nur für Bestands- und Nachbestellprozesse ≈ 2.000–5.000 AUD Personalkosten (40–45 AUD/Stunde inklusive Overhead).

Nicht abgerechnete Reinigungsleistungen durch fehlerhafte oder manuelle Rechnungsstellung

Logic-based estimate: 1–3 % of annual revenue lost to unbilled or under‑billed services. For a janitorial firm with AUD 1,000,000 turnover, this is approximately AUD 10,000–30,000 per year.

Verzögerter Zahlungseingang durch unklare Zahlungsbedingungen und manuelles Forderungsmanagement

Logic-based estimate: 10–20 hours of admin time per month on collections (≈ AUD 400–1,200/month at AUD 40–60/hour), plus financing/opportunity cost of ~5–10 % p.a. on AUD 40,000–80,000 tied up in overdue receivables (≈ AUD 2,000–8,000 per year).

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