Kundenabbruch durch zu komplexe Fraud- und Sicherheitsprüfungen
Definition
Equifax empfiehlt "risk-based or step-up authentication" als Best Practice, wobei zusätzliche Prüfungen nur bei erhöhtem Risiko ausgelöst werden, um legitime Kunden nicht unnötig zu belasten.[3] Stripe betont die Bedeutung von Betrugserkennung, die Muster und Verhalten analysiert und nur verdächtige Aktivitäten blockiert, um Kundenfriktion zu minimieren.[2] Square hebt hervor, dass sein Risk Manager verdächtige Zahlungen automatisch identifiziert, damit Händler bei normalen Transaktionen keinen zusätzlichen Aufwand für den Kunden erzeugen.[6] Wenn Online-Händler jedoch pauschal starke Prüfungen oder manuelle Dokumentenanforderungen einsetzen, steigt die Abbruchquote. Logik: In vielen Online-Geschäften liegen Checkout-Abbruchraten bereits bei 50–70 %; wenn zusätzliche Fraud- und Sicherheitsprüfungen weitere 5–15 Prozentpunkte Verlust verursachen, wird bei 10 Mio. AUD Warenwert im Checkout schnell 500.000–1,5 Mio. AUD potenzieller Umsatz nicht realisiert.
Key Findings
- Financial Impact: Quantified (logisch): ca. 5–15 % zusätzlicher Checkout-Abbruch durch schlecht konfigurierte Fraud-/Sicherheits-Prüfungen; z. B. 500.000–1,5 Mio. AUD potenzieller Umsatzverlust bei 10 Mio. AUD Warenkorbwert im Checkout p.a.
- Frequency: Ständig; bei jeder Online-Bestellung mit zusätzlichen Prüfungen (2FA, Dokumentenupload, Rückrufe).
- Root Cause: Nicht-risikobasierte Anwendung von step-up Authentifizierung; fehlende Segmentierung von Low‑Risk- und High‑Risk-Kunden; keine Messung der Conversion-Auswirkungen von Fraud-Regeln; Misstrauen gegenüber automatisierten Scoring-Modellen.
Why This Matters
The Pitch: Australische Online-Händler verlieren 5–15 % potenzieller Conversions im Checkout durch schlecht abgestimmte Fraud- und Sicherheitsprüfungen. KI-basierte, risikobasierte Authentifizierung senkt Betrugsrisiko und erhält gleichzeitig einen schnellen, reibungsarmen Checkout.
Affected Stakeholders
Head of eCommerce, Chief Marketing Officer, Product Owner Checkout/Payments, Risk & Fraud Manager
Deep Analysis (Premium)
Financial Impact
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Current Workarounds
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Methodology & Sources
Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.
Related Business Risks
Kosten durch Kartenbetrug und Chargebacks im Online-Handel
Hoher manueller Prüfaufwand und Fehlalarme bei Fraud-Checks
Umsatzverluste durch strenge Fraud-Regeln und abgelehnte gute Bestellungen
Verstöße gegen AML/CTF- und AUSTRAC-Anforderungen bei Zahlungen
Verlorene Umsätze durch versäumte oder schlecht bearbeitete Chargeback‑Einsprüche
Hohe Personalkosten durch manuelle Bearbeitung von Chargeback‑Fällen
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