Kapazitätsverlust durch Verspätungen und suboptimale Zugumlaufplanung
Definition
Berichte zur Wertschöpfung der australischen Bahnindustrie zeigen, dass die Branche mit rund AUD 30 Mrd. gesamtwirtschaftlichem Beitrag und hoher Netzauslastung arbeitet; jeder verlorene Trassenkilometer bedeutet entgangene Erlöse.[7] Der Annual Report 2023–24 der Australian Rail Track Corporation (ARTC) weist Netzwerkverfügbarkeiten von ca. 86–92 % aus sowie umfangreiche Transportleistungen im Güter‑ und Personenverkehr.[1] Jede Unterschreitung maximaler Verfügbarkeit durch ungeplante Ausfälle oder schlechte Umlaufplanung reduziert die nutzbare Kapazität. Da ein Großteil der Erlöse über Zugkilometer (Track Access und Fahrgelder) erzielt wird, führen verspätungsbedingte Umlaufabbrüche, Fahrzeuge, die nicht rechtzeitig für Folgefahrten bereitstehen, und falsch positionierte Züge direkt zu Einnahmeausfällen und Opportunitätskosten. Bei einem Personenverkehrsumsatz von AUD 17,6 Mrd. kann bereits ein Kapazitätsverlust von 1–3 % durch nicht gefahrene oder gekürzte Leistungen hunderte Millionen Dollar an entgangenen Fahrgeldern und Trassengebühren bedeuten.[4][7]
Key Findings
- Financial Impact: LOGIC-basiert: Unterstellt man, dass 1–3 % der geplanten Zugkilometer im australischen Personenverkehr aufgrund ineffizienter Umlauf‑ und Störungsdisposition nicht erbracht werden, entspricht dies bei Branchenumsätzen von AUD 17,6 Mrd. einem jährlichen Verlust von rund AUD 176–528 Mio. an realisierbaren Fahrgelderlösen und Trassengebühren.
- Frequency: Regelmäßig, vor allem in Spitzenverkehrszeiten und bei Netzstörungen; verstärkt während größerer Bauprogramme.
- Root Cause: Fehlende Integration zwischen Fahrplanungs‑ und Dispositionssystemen, unzureichende Echtzeiterfassung von Verspätungen, manuelle Umlaufanpassungen ohne Optimierungsalgorithmen, mangelnde Pufferzeiten in hoch ausgelasteten Korridoren.
Why This Matters
The Pitch: Australische Bahnbetreiber verlieren schätzungsweise 1–3 % ihres möglichen Fahrgelderlöses durch nicht genutzte Kapazität und ausfallende Züge infolge ineffizienter Umlaufplanung. Echtzeit‑Umlaufoptimierung und integrierte Disposition können Ausfälle und Kurzführungen deutlich reduzieren.
Affected Stakeholders
Leiter Netzplanung, Leiter Fahrplan/Timetable Manager, Betriebszentrale/Control Centre Manager, CFO/Commercial Manager (Revenue Management), Leiter Asset Management/Fahrzeugflotte
Deep Analysis (Premium)
Financial Impact
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Current Workarounds
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Methodology & Sources
Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.
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