Kapazitätsverlust durch ineffiziente Tourenplanung und Leerkilometer
Definition
Große Baustoff‑Logistiker in Australien wie Boral nutzen GPS, mobile Datenendgeräte und integrierte Supply‑Chain‑Systeme, um Position und Status jeder Ladung in Echtzeit nachzuverfolgen und Material effizient zu verteilen.[3] Werbung von Logistikspezialisten für den Baumarkt‑Sektor betont ‚smarte‘ Baustofflieferung, nationale Netzwerke und optimierte Frachtmethoden, um Verzögerungen und Kosten zu begrenzen.[2][4][8] Daraus lässt sich ableiten, dass ohne solche Systeme die Branche mit suboptimal ausgelasteten Lkw, unnötigen Leerfahrten und begrenzter täglicher Stop‑Anzahl arbeitet. Für Retail‑Baustoffhändler, die eigene Flotten oder dedizierte Carrier einsetzen, führt das zu höheren Kosten je Drop und verpassten Umsatzchancen, weil weniger Lieferfenster pro Tag zur Verfügung stehen.
Key Findings
- Financial Impact: Quantified: Setzt man für einen typischen Australien‑Baustoffhändler eine kleine Flotte von 5 Lkw an, die jeweils 6 Job‑Site‑Stops pro Tag fahren, ergeben sich 30 Stops/Tag. Durch fehlende Tourenoptimierung und Leerkilometer geht konservativ 1 möglicher zusätzlicher Stop je Fahrzeug verloren (≈17 % Kapazitätsverlust). Bei durchschnittlich AUD 70 Rohertrag pro Lieferung bedeutet dies 5 × 1 × AUD 70 × 260 Arbeitstage ≈ AUD 91.000 entgangener Deckungsbeitrag pro Jahr (LOGIC). Hinzu kommen zusätzliche Diesel‑ und Wartungskosten durch unnötige Kilometer.
- Frequency: Dauerhaft, solange keine softwaregestützte Routenplanung mit Baustellen‑Zeitfenstern, Verkehrslage und Rückladungen genutzt wird; stärker ausgeprägt bei regionalen Routen mit großen Distanzen.[2][3][8]
- Root Cause: Manuelle Planung per Telefon/Excel, fehlende Integration von Auftragsdaten, Baustellenbeschränkungen und Live‑Position der Fahrzeuge; keine systematische Auswertung von Auslastung, Leerkilometern und Stopp‑Dichte.
Why This Matters
The Pitch: Baustoffhändler in Australien 🇦🇺 verlieren schätzungsweise 10–20 % ihrer Lieferkapazität durch Leerkilometer und unoptimierte Baustellenrouten. Softwaregestützte Tourenoptimierung und Slot‑Management kann zusätzliche 2–3 Zustellungen pro Fahrzeug und Tag realisieren und so sechsstellige Zusatzdeckungsbeiträge schaffen.
Affected Stakeholders
Leiter Logistik/Fuhrparkmanager, Transportdisponent, Geschäftsführer im Baustoffhandel, Controlling, Leiter Supply Chain
Deep Analysis (Premium)
Financial Impact
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Current Workarounds
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Methodology & Sources
Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.
Related Business Risks
Kostenexplosion durch Lieferverzögerungen auf der Baustelle
Umsatzverluste durch unberechnete Baustellenzustellungen und Standzeiten
Kundenabwanderung durch unzuverlässige Baustellenanlieferung
Margenverlust durch inkonsistente Mengenrabatte und Projektpreise
Verlust von Preisbindung bei Projekt- und Mengenangeboten durch Materialpreisvolatilität
Nicht genutzte Mengen- und Projektbündelrabatte im Einkauf
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