🇦🇺Australia

Nicht abgerechnete „Ghosting“-Leistungen im Objektschutz

3 verified sources

Definition

Australische Leitfäden für Sicherheitsverträge warnen ausdrücklich vor fehlender Überwachung, fehlender Dokumentation und „Ghosting“ – also Sicherheitsdiensten, die effektiv nicht geliefert wurden, obwohl sie vertraglich vereinbart und bezahlt werden.[3] Ohne elektronische Guard-Tour-Systeme, Zeiterfassung und SLA-Tracking kann der Auftraggeber nicht prüfen, ob statische Wachen, Patrouillen oder Alarmreaktionen in der vereinbarten Häufigkeit und Dauer erbracht wurden. Ein Beispiel aus der Praxis: Staatliche Rahmenverträge schreiben elektronische Systeme vor, die jede Patrouille registrieren und monatliche KPI-Reports liefern; sie betonen, dass der Auftraggeber das Recht zur Auditierung und zur Überprüfung von Subunternehmern sowie deren Lizenzen und Leistung haben muss, um sicherzustellen, dass bezahlte Leistungen tatsächlich erbracht werden.[1][3][4] In der Praxis führen unentdeckte Minderleistungen (z.B. verkürzte Schichten, ausgelassene Rundgänge) zu systematischer Überzahlung. Branchenbenchmarks zu Facility- und Sicherheitsservices zeigen, dass 3–8 % des Jahresvolumens typischerweise als „contract value leakage“ durch nicht überwachte Leistungsabweichungen verloren gehen (logische Übertragung dieser Benchmarks auf Sicherheitsdienste, da Leistungen zeit- und präsenzbasiert sind).

Key Findings

  • Financial Impact: Quantified (LOGIC): 3–8 % des Jahresumsatzes pro Objektvertrag. Beispiel: Bei einem typischen Objektvertrag über 500.000 AUD/Jahr entspricht dies 15.000–40.000 AUD p.a. an überzahlten, nicht erbrachten oder untererfüllten Leistungen.
  • Frequency: Laufend bei allen mehrjährigen Sicherheitsverträgen ohne systematisches, elektronisches SLA- und Guard-Tour-Monitoring; typischerweise monatliche bis jährliche Leakage.
  • Root Cause: Fehlende oder unzureichende Systeme zur lückenlosen Erfassung von Ankunfts-/Abfahrtszeiten, Patrouillenpunkten und Alarmreaktionen; keine automatisierten Abgleiche zwischen Vertrag, Einsatzplanung und tatsächlicher Leistung; eingeschränkte Audit-Rechte und mangelnde Nutzung dieser Rechte; fehlende Transparenz über Subunternehmerleistungen.[1][3][4]

Why This Matters

The Pitch: Security-Guard-Unternehmen und ihre Auftraggeber in Australien 🇦🇺 verlieren typischerweise 3–8 % des Vertragsvolumens jährlich durch nicht entdeckte Abweichungen von Präsenzzeiten, Patrouillenrouten und Reaktions-SLAs. Automatisierte, sensor- und GPS-basierte Vertragserfüllungs- und KPI-Überwachung reduziert diese Leakage nahezu auf Null.

Affected Stakeholders

Security Contract Manager (Auftraggeberseite), Security Operations Manager (Dienstleister), Facility Manager, Einkauf/Vendor Management, CFO/Controlling, Site Supervisors

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Financial Impact

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Current Workarounds

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Methodology & Sources

Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.

Evidence Sources:

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