🇦🇺Australia

Untermarktete oder falsch gebündelte Medienrechte durch schlechte Datenbasis

4 verified sources

Definition

Der australische Markt erlebt einen ‚Sports Media Gold Rush‘ mit stark steigenden Rechten, wachsender Rolle von OTT‑Plattformen (z.B. Stan Sport, Amazon Prime Video, Kayo) und zunehmender Fragmentierung über mehrere Plattformen.[1][3][4] Die AFL hat einen 4,5‑Mrd.-AUD‑Deal bis 2031 abgeschlossen (643 Mio. AUD p.a.), die NRL liegt bei >400 Mio. AUD p.a., Cricket Australia bei 1,512 Mrd. AUD bis 2030/31, A‑League‑ und Nationalmannschaftsrechte bewegen sich jeweils im Bereich 200 Mio. AUD und mehr.[1][2][4] Kanzleien wie DLA Piper weisen darauf hin, dass internationale Ligen (NFL) ihre Spieltage in mehrere Kategorien aufgespalten und separat an unterschiedliche Broadcaster lizenziert haben, um den Gesamtwert zu maximieren.[4] Ohne vergleichbar detaillierte Nutzungs‑ und Preissensitivitätsdaten riskieren australische Rechtehalter, Spiele und Zusatzinhalte (z.B. Frauenligen, Nachwuchsbewerbe, digitale Highlight‑Clips, internationale Pakete) im Paket unter Marktwert zu vergeben oder Rechtebündel so zu strukturieren, dass potenzielle Bieter abgeschreckt werden. Bei Gesamtvertragswerten im Milliardenbereich führt eine Fehlbewertung von nur 3–5 % zu zweistelligen Millionenbeträgen an Opportunitätskosten pro Laufzeit.

Key Findings

  • Financial Impact: LOGIC‑Schätzung: Bei einem 4,5‑Mrd.-AUD‑TV‑Deal (AFL) entspricht eine 3–5 %ige Unterbewertung 135–225 Mio. AUD entgangenem Erlöspotenzial über sieben Jahre (~19–32 Mio. AUD p.a.); bei einem 1,5‑Mrd.-AUD‑Cricket‑Deal sind es 45–75 Mio. AUD über die Laufzeit (~6–11 Mio. AUD p.a.).
  • Frequency: Alle 4–7 Jahre pro Rechtezyklus, mit langfristig wirkenden Effekten über die gesamte Vertragslaufzeit.
  • Root Cause: Fragmentierte oder unzureichend ausgewertete Zuschauer‑ und Nutzungsdaten über TV, OTT und Social Media; fehlende Simulations‑Tools zur Bewertung alternativer Paketierungs‑ und Ausschreibungsstrukturen; Anlehnung an historische ‚One‑Broadcaster‑Modelle‘ trotz veränderter Marktstruktur; begrenzte interne Pricing‑Kompetenz.

Why This Matters

The Pitch: In Australien 🇦🇺 bewegen neue Mediendeals einzelner Wettbewerbe Beträge von 200 Mio. AUD bis über 4,5 Mrd. AUD. Bereits eine um 3–5 % zu niedrige Bewertung bei Paketierung und Auktionierung entspricht 6–30 Mio. AUD verpasstem Erlöspotenzial pro Vertragsperiode. Datengetriebene Szenarioplanung und simulationsbasierte Allokation von Spielen und Highlight‑Rechten sichern dieses Upside.

Affected Stakeholders

Liga‑Vorstände und ‑Präsidenten, CFO und CCO (Chief Commercial Officer), Leiter Medienrechte / Broadcasting, Strategie‑ und Datenanalyse‑Teams, Aufsichtsgremien der Ligen

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Financial Impact

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Current Workarounds

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Methodology & Sources

Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.

Evidence Sources:

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