🇦🇺Australia

Abbruch von Arbeitsverhältnissen durch unzureichende Arbeitgeberunterstützung in der Nachbetreuung

2 verified sources

Definition

Australische Studien zur Vocational Rehabilitation zeigen die hohe Bedeutung von nachhaltiger Arbeitsplatzintegration und die Verbindung zwischen Qualität der Unterstützung und Beschäftigungsergebnissen.[5] Wird ein Arbeitsplatz nach kostspieliger Vorbereitung (Assessment, Training, Job Matching, On‑the‑Job‑Support) vorzeitig beendet, entsteht sowohl volkswirtschaftlicher als auch betriebswirtschaftlicher Verlust; die Kosten-Nutzen-Analyse von CRS Australia beziffert den hohen Ressourceneinsatz pro Teilnehmer und belegt, dass erfolgreiche, dauerhafte Beschäftigung nötig ist, um diese Investitionen zu rechtfertigen.[7] Viele Reha‑Träger berichten informell, dass ein relevanter Anteil der vermittelten Stellen (z.B. 10–20 %) im ersten halben Jahr scheitert. Unterstellt man direkte interne Kosten von AUD 3.000–6.000 für Assessment, Platzierung und initiale Nachbetreuung pro Fall, führt jeder frühzeitige Abbruch zu einem faktischen Abschreibungsverlust dieser Investition, zusätzlich zu entgangenen Outcome-Zahlungen.

Key Findings

  • Financial Impact: Logikbasiert: Frühzeitiger Abbruch von 10–20 % der vermittelten Stellen mit internen Kosten von ca. AUD 3.000–6.000 je Fall führt bei 100 Platzierungen p.a. zu Verlusten von rund AUD 30.000–120.000 an ‚verpufften‘ Investitionen, zuzüglich entgangener Outcome‑Erlöse.
  • Frequency: Regelmäßig, insbesondere in den ersten 26 Wochen nach Platzierung, wenn Anpassungsprobleme am Arbeitsplatz auftreten.
  • Root Cause: Nicht standardisierte Follow‑up‑Pläne, reaktive statt proaktive Arbeitgeberunterstützung, fehlende Frühwarnindikatoren für Abbruchrisiken, unzureichende Schulung von Vorgesetzten im Umgang mit Beeinträchtigungen.

Why This Matters

The Pitch: Im Bereich unterstützte Beschäftigung in Australien 🇦🇺 gehen schätzungsweise 10–20 % der vermittelten Arbeitsverhältnisse im ersten Halbjahr verloren, was zu erneuten Vermittlungskosten von AUD 3.000–6.000 pro Fall führt. Eine datengetriebene, proaktive Arbeitgeber- und Teilnehmerbetreuung in der Nachbetreuungsphase kann diese Verluste deutlich senken.

Affected Stakeholders

Employment Consultants / Job Coaches, Arbeitgeberbetreuer (Employer Liaison Officers), Teamleiter, Programmmanager

Deep Analysis (Premium)

Financial Impact

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Current Workarounds

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Methodology & Sources

Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.

Evidence Sources:

Related Business Risks

Nicht abgerechnete Unterstützungsleistungen bei Arbeitsplatzplatzierung und Begleitung

Logikbasiert: 3–5 % der abrechnungsfähigen Unterstützungszeit bei unterstützter Beschäftigung bleiben mangels Dokumentation unberechnet, typisch AUD 90.000–250.000 Umsatzverlust p.a. für einen Anbieter mit AUD 3–5 Mio. Jahresumsatz.

Übermäßiger Personalaufwand in der Nachbetreuung ohne entsprechende Ergebnisvergütung

Logikbasiert: Zusätzliche 1 Stunde nicht refinanzierte Nachbetreuung pro Woche über 26 Wochen à ca. AUD 80–100 Vollkosten = rund AUD 2.000–2.600 Mehrkosten pro Teilnehmer; bei 50 Fällen ca. AUD 100.000–130.000 p.a. überflüssige Personalkosten.

Anrechnungsverluste und Rückforderungen wegen unzureichender Nachweise für Beschäftigungs-Outcomes

Logikbasiert: 2–5 % der Outcome‑Payments werden bei Audits wegen fehlender oder unzureichender Nachweise aberkannt, was bei einem Programmvolumen von AUD 5 Mio. p.a. Rückforderungen von ca. AUD 100.000–250.000 bedeutet.

Kapazitätsverlust durch manuelle Koordination von Arbeitgebern, Teilnehmenden und Unterstützern

Logikbasiert: 10–20 % der Arbeitszeit von Job‑Coaches gehen für manuelle Koordination verloren; bei Vollkosten von AUD 120.000 pro FTE entspricht dies AUD 12.000–24.000 Kapazitätsverlust pro FTE und Jahr (z.B. AUD 60.000–240.000 für ein Team von 5–10 FTE).

Nicht abgerechnete Leistungen bei AT‑Assessments und Beschaffung

Quantified (logic-based): For a medium provider performing ~1,000 AT assessment/procurement episodes per year, if 5–10% of episodes involve 1–2 hours of assessment/procurement time that cannot be billed or is rejected (1.5 hours average at AUD 180/hour clinical rate), this equals 75–150 hours/year or AUD 13,500–27,000 in direct unbilled labour. Adding 1–2 large equipment orders per month written off due to funding ineligibility or missed prior approval (24 per year at average margin AUD 1,500) adds ~AUD 36,000/year. Total indicative revenue leakage: ~AUD 50,000–60,000 per site, or AUD 100,000–300,000 for multi‑site providers.

Überhöhte Beschaffungskosten und Lagerbestände bei Hilfsmitteln

Quantified (logic-based): For low‑cost AT (under AUD 1,500 per item) across a vocational rehab provider’s caseload, assume 1,000 items purchased annually at an average cost of AUD 500 each (AUD 500,000 total). If 10–20% of items are later found unsuitable, cannot be reused, or sit idle due to lack of loan/refurbish systems, this equates to AUD 50,000–100,000 in direct product wastage. Add 300–500 hours of clinician and admin time per year spent on repeated supplier quotes, ad‑hoc orders and stock management at blended AUD 80/hour (AUD 24,000–40,000). Combined cost overrun: approximately AUD 75,000–140,000 per medium provider, and AUD 150,000–500,000 for larger multi‑site operations.

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