Unbefugte Mitbenutzung durch „Tailgating“ und geteilte Zugangskarten
Definition
24/7-Gyms und Studios setzen stark auf Zugangskarten, RFID-Fobs oder mobile Credentials, um Eingang und Check-in ohne Personal zu steuern.[1][6] Ohne systematische Erkennung von Tailgating (mehrere Personen folgen einem gültigen Zutritt) entsteht ein struktureller Umsatzverlust, weil zusätzliche Nutzer Trainingsflächen, Duschen und Kurse nutzen, ohne Mitgliedschaft oder Casual Entry zu bezahlen. Australische Anbieter von Gym-Sicherheitssystemen heben explizit hervor, dass ihre Lösungen Tailgating verhindern und Abweichungen zwischen Karten-Zutritten und realer Personenzahl automatisch melden, was implizit zeigt, dass dies ein bekanntes Kosten- und Missbrauchsproblem ist.[5][7] Rotech und Guardtech beschreiben, dass hohe Besucherfrequenz zu Engpässen und unkontrollierten Zutritten führt und dass Turnstiles und Zählsysteme genutzt werden, um unautorisierte Eintritte und Überfüllung zu verhindern.[2][5] Coram und andere betonen KI-gestützte Erkennung von Mehrpersoneneintritt mit einem Credential, um Mitgliedschaftsmissbrauch und unfaire Nutzung zu stoppen.[7] Da jedes „schwarz“ trainierende Nichtmitglied den gleichen Platz und Verschleiß wie ein zahlender Kunde verursacht, entspricht der Verlust mindestens dem Casual-Entry-Preis bzw. dem anteiligen Mitgliedsbeitrag.
Key Findings
- Financial Impact: Logikbasiert: Typisches 24/7-Gym mit 1.000 Mitgliedern à ~AUD 25/Woche (~AUD 1,3 Mio. Jahresumsatz). Wenn 2–5 % der Besuche durch Mitbenutzung/Tailgating ohne Bezahlung erfolgen, entspricht dies ca. 2–5 % Umsatzleckage ≈ AUD 26.000–65.000 pro Jahr an entgangenem Umsatz plus zusätzlicher Abnutzung. Pro unbefugter Nutzung mindestens ca. AUD 10–20 entgangene Casual-Gebühr.
- Frequency: Dauerhaft bei allen unüberwachten Zugangszeiten, besonders abends, frühmorgens und an Wochenenden; verstärkt bei Stoßzeiten mit hohem Durchsatz am Drehkreuz.
- Root Cause: Unbemannter 24/7-Betrieb, fehlende oder unzureichende Tailgating-Erkennung, einfache Tür- oder Kartensysteme ohne Video-/Personenzähl-Integration, keine systematische Auswertung von Zutrittslogs vs. realer Auslastung.
Why This Matters
The Pitch: Wellness- und Fitnessanbieter in Australien 🇦🇺 verlieren leicht 2–5 % ihres potenziellen Umsatzes pro Jahr durch geteilte Zugangskarten und Tailgating beim Check-in. Automatisierte, video-gestützte Zugangskontrolle mit Echtzeit-Abgleich von Personenanzahl und Zutrittsereignissen schließt diese Lücke.
Affected Stakeholders
Studioinhaber, Geschäftsführer, Club Manager, Franchise-Manager, Leiter Sicherheit/Facility Management
Deep Analysis (Premium)
Financial Impact
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Current Workarounds
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Methodology & Sources
Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.
Related Business Risks
Zugang für Mitglieder mit Rückständen oder abgelaufenen Verträgen
Engpässe und Staus am Check-in verursachen Kapazitäts- und Umsatzverluste
Unzureichende Einlasskontrolle führt zu Haftungsrisiken bei Überbelegung und Sicherheitsvorfällen
Churn from Billing Friction
Delayed CCS Payments and High AR Days
Unbilled Hourly Services and No-Shows
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