🇦🇺Australia

Nicht fakturierte Zusatzleistungen und Material bei Rahmenkunden

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Definition

Australische Preisleitfäden für Installationsbetriebe heben hervor, dass alle Material- und Servicebestandteile sauber und einzeln kalkuliert werden müssen, um „nicht verrechnete“ Leistungen und damit Gewinnverlust zu vermeiden.[2][3] Für den Großhandel spiegelt sich dieses Risiko in Rahmenkonditionen, Paketpreisen (z.B. für bestimmte Sortimente) und projektbezogenen Sondervereinbarungen wider. Werden zusätzliche oder höherwertige Komponenten geliefert, ohne dass die Preislogik entsprechend angepasst wird, bleibt die Mehrleistung teilweise oder vollständig unberechnet. Da Branchenquellen betonen, wie schnell unberücksichtigte Kosten in der Kalkulation die Profitabilität von Plumbing-Projekten auffressen können, ist logisch von vergleichbaren Effekten auf der Großhandelsseite auszugehen.[2][3] Für einen Großhändler mit 20 Mio. AUD Jahresumsatz im betroffenen Segment ist ein konservativer Umsatzverlust von 0,5–1,0 % (100.000–200.000 AUD p.a.) durch nicht abgerechnete Zusatzartikel, Falschzuordnungen auf Pauschalpreisartikel oder Kulanzlieferungen ohne Genehmigungsworkflow plausibel, insbesondere bei hohen Auftragsvolumina und vielen Projektkunden.

Key Findings

  • Financial Impact: Quantified (LOGIC): 0,5–1,0 % Umsatzverlust durch nicht fakturierte Leistungen/Materialien, z.B. 100.000–200.000 AUD p.a. bei 20 Mio. AUD Umsatz.
  • Frequency: Wiederkehrend bei jedem Auftrag mit Pauschal- oder Sonderkonditionen; besonders häufig bei Großprojekten mit vielen Nachlieferungen.
  • Root Cause: Fehlende Pflichtfelder und Prüfungen im ERP für Zusatzpositionen, unklare Abgrenzung von Paket- vs. Zusatzleistungen, manuelle Lieferscheinerfassung und Kulanzentscheidungen ohne finanzielle Auswirkungsprüfung.

Why This Matters

The Pitch: Großhändler im Bereich Hardware & Plumbing in Australien 🇦🇺 verlieren konservativ 0,5–1,0 % Umsatz pro Jahr durch nicht fakturierte Zusatzmengen und Serviceleistungen an Rahmenkunden. Automation von Positions-Erfassung, Mindestabrechnung und Systemprüfungen reduziert diesen Verlust deutlich.

Affected Stakeholders

Verkaufsinnendienst (Auftragserfassung), Lager/Warenausgabe (Spontanabgaben an Stammkunden), Key Account Manager, Finanz- und Vertriebscontrolling

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Financial Impact

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Current Workarounds

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Methodology & Sources

Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.

Evidence Sources:

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