Entgangene Umsätze durch nicht erfasste und falsch abgewickelte Garantie- und Serviceleistungen
Definition
In der Praxis müssen Kunden für Garantieansprüche meist einen Kaufbeleg (Tax Invoice) vorlegen, und Händler müssen detaillierte Informationen, Bilder und Fehlerbeschreibungen bereitstellen, um die Kosten beim Hersteller geltend zu machen.[4][5][6] Werden Serviceaufträge im Feld ad hoc auf Papier oder in separaten Systemen dokumentiert, gehen abrechenbare Arbeitsstunden, Material und Fahrtkosten leicht verloren, insbesondere wenn später entschieden wird, ob der Fall Garantie, Kulanz oder normaler Service ist. Garantie-Administratoren berichten, dass ein Teil der Einsätze retrospektiv als Garantie eingestuft wird, ohne dass alle Positionen korrekt beim Hersteller eingereicht oder beim Kunden nachberechnet werden. Studien aus dem Servicegeschäft von Investitionsgütern legen nahe, dass 2–5 % der Serviceumsätze durch fehlende oder fehlerhafte Fakturierung verloren gehen (logikbasierte Übertragung). Auf einen After-Sales-Umsatz von z.B. AUD 2–4 Mio. p.a. eines mittelgroßen Großhändlers entspricht dies ca. AUD 40,000–200,000 pro Jahr an entgangenem Umsatz durch nicht abgerechnete Garantieleistungen und Zusatzarbeiten.
Key Findings
- Financial Impact: Quantified (logic-based): geschätzte 2–5 % des After‑Sales‑ und Serviceumsatzes; für einen Großhändler mit AUD 2–4 Mio. Servicevolumen p.a. etwa AUD 40,000–200,000 pro Jahr an nicht fakturierten Garantie- und Serviceleistungen.
- Frequency: Regelmäßig; betrifft insbesondere hohe Fallzahlen kleinerer Garantiearbeiten (1–3 Stunden) und Feldservice-Einsätze mit späterer Klärung des Garantieumfangs.
- Root Cause: Medienbrüche zwischen Werkstatt-/Feldservice, ERP und Hersteller-Portalen; manuelle Eingabe der gleichen Daten in mehrere Systeme; fehlende Pflichtfelder für Teile, Reisezeit und Nebenkosten; unklare Trennung zwischen Garantie, Kulanz und kostenpflichtigem Service; Übersehen von Fakturierung, wenn Herstelleransprüche teilweise abgelehnt werden.
Why This Matters
The Pitch: Wholesale machinery Anbieter in Australia 🇦🇺 verlieren schätzungsweise 2–5 % ihres After‑Sales‑Umsatzes, häufig AUD 100,000+ pro Jahr, weil Garantiearbeiten nicht oder falsch erfasst und dadurch Herstellervergütungen und Zusatzaufträge nicht fakturiert werden. Automatisierte Erfassung und Abrechnung aller Garantie- und Kulanzfälle holt diesen Umsatz zurück.
Affected Stakeholders
Serviceleiter, Warranty Clerk / Warranty Administrator, Buchhaltung / Debitoren, Verkaufsleiter After-Sales, CFO / Finanzleiter
Deep Analysis (Premium)
Financial Impact
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Current Workarounds
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Methodology & Sources
Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.
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