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Nicht fakturierte Konsignationsverkäufe und Provisionsverluste

3 verified sources

Definition

Viele Pro Shops arbeiten mit Konsignationsmodellen von Markenlieferanten oder dem Teaching Pro (Warenlegung durch Lieferant, Abrechnung nur der tatsächlich verkauften Artikel). Der Prozess ist oft papierbasiert: Lieferant legt Lieferscheine, der Pro Shop führt händische Listen, am Monatsende erfolgt ein manueller Abgleich. Bereits in der Retail-Praxis wird der Nutzen automatisierter Bestell- und Wareneingangsprozesse hervorgehoben, um manuelle Erfassung und Fehler zu vermeiden.[3] Spezialisierte Golf-Software bietet Funktionen für Wareneingang, Lager und Multi-Store-Management, um Verkäufe korrekt den jeweiligen Lieferanten/Profit-Centern zuzuordnen.[2][6][7] Ohne solche Systeme werden Konsignationsverkäufe leicht doppelt oder gar nicht erfasst, Kulanz- oder Tauschvorgänge werden nicht dokumentiert, und Rückgaben an Lieferanten werden falsch saldiert. Das führt dazu, dass entweder der Club seine Marge nicht erhält oder umgekehrt zu viel an den Lieferanten zahlt. Zusätzlich können nicht gebuchte Erlöse die USt-Anmeldung verzerren und bei Betriebsprüfungen zu Hinzuschätzungen führen.

Key Findings

  • Financial Impact: Logik-basiert: 2–5 % der Konsignationsumsätze p.a. als Provisions-/Margenverlust (z.B. bei 150.000 € Konsignationsumsatz ≈ 3.000–7.500 € jährlich) plus 5–10 Stunden manueller Abstimmung je Abrechnungsperiode.
  • Frequency: Monatlich oder quartalsweise mit jeder Konsignationsabrechnung; Fehler kumulieren über das Jahr.
  • Root Cause: Keine systemische Verknüpfung zwischen POS-Verkauf und Konsignationskonto des Lieferanten, Nutzung von Excel/Papier, unklare Verantwortlichkeiten zwischen Club, Pro und Lieferant, fehlende automatisierte Auswertungen nach Lieferant oder Profitcenter.

Why This Matters

This pain point represents a significant opportunity for B2B solutions targeting Golf Courses and Country Clubs.

Affected Stakeholders

Clubmanager, Pro-Shop-Manager, Head Pro, Lieferanten/Außendienst, Finanzbuchhaltung

Deep Analysis (Premium)

Financial Impact

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Current Workarounds

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Methodology & Sources

Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.

Evidence Sources:

Related Business Risks

Inventurdifferenzen und Warenschwund im Pro Shop

Logik-basiert: 1–3 % Pro-Shop-Umsatz p.a. Schwund (z.B. bei 300.000 € Umsatz ≈ 3.000–9.000 € jährlich) plus zusätzlicher Inventuraufwand von 20–40 Arbeitsstunden/Jahr.

Falsche Preisgestaltung und verpasste Upsells im Pro Shop

Logik-basiert: 3–7 % entgangener Zusatzumsatz auf Pro-Shop-Gesamtumsatz (z.B. 300.000 € Umsatz ⇒ 9.000–21.000 € p.a. nicht realisierter Umsatz) zuzüglich Marge auf unnötig hohe Abschriften auf Saisonware.

Verzögerte Abrechnung und Zahlungseingänge aus Pro-Shop-Verkäufen

Logik-basiert: 5–10 Tage zusätzliche DSO auf 50.000–150.000 € jährliche B2B-/Sammelrechnungen aus dem Pro Shop ⇒ ca. 7.000–40.000 € durchschnittlich gebundenes Working Capital; zusätzlich 5–8 Stunden/Monat manueller Abstimmungsaufwand.

GoBD- und Kassensicherungsverordnung-Risiken im Pro Shop

Logik-basiert: Bei 250.000 € jährlichem Pro-Shop-Umsatz kann eine Zuschätzung von 5–10 % zu 12.500–25.000 € zusätzlicher Umsatzsteuer- und Ertragsteuerbelastung führen, plus mögliche Bußgelder (mehrere tausend €) und Prüfungsaufwand von 20–40 Stunden.

Hohe Kosten für Handicap-Administration durch DGV-Mitgliedschaft

€1.000–€2.000 Jahresgebühren pro Vollmitglied; €20.000 Eintrittsgebühr; €200–€400 für Gastmitgliedschaft ohne volle Rechte

Überflüssige GHIN-ähnliche Gebühren bei manueller Handicap-Pflege

€300–€600 Jahresgebühren für Fernmitgliedschaft mit DGV; €50–€200 für Auslandsmitgliedschaft ohne

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