DSGVO- und PCI-Verstöße durch unsichere Speicherung von Kreditkartendaten
Definition
Digitale Autorisierungslösungen für Hotels werben explizit damit, dass herkömmliche Papier- oder PDF-Kreditkartenformulare „meist nicht PCI-konform“ sind und ein Sicherheitsrisiko darstellen.[3] In Deutschland unterliegen Hotels zusätzlich der DSGVO, die bei der Verarbeitung von Zahlungsdaten (personenbezogene Daten) u.a. Art. 5 (Datenminimierung, Integrität und Vertraulichkeit) und Art. 32 (Sicherheit der Verarbeitung) fordert. Unsichere Verfahren – wie Senden vollständiger Kartendaten per E-Mail, Aufbewahrung in Papierakten oder fehlende Zugriffskontrolle – können von Aufsichtsbehörden als Verstoß gewertet und mit Bußgeldern belegt werden (bis zu 10 Mio. € oder 2 % des weltweiten Vorjahresumsatzes für Verstöße gegen Art. 32 DSGVO, LOGIK-Rahmen aus Gesetz). Hinzu kommen Kosten für forensische Untersuchungen, Anwalts- und Beratungshonorare, IT-Nachrüstungen und Benachrichtigung der Betroffenen. LOGIK-basiert ist bei einem mittleren Datenschutzvorfall in einem Hotelbetrieb mit Kartendatenleak ein Gesamtaufwand im Bereich 50.000–250.000 € realistisch (inkl. externer Beratung, Systemhärtung, interner Projektzeit); bei schwerwiegenden oder systematischen Verstößen können Bußgelder in gleicher oder höherer Größenordnung hinzukommen.
Key Findings
- Financial Impact: LOGIK-basiert: 50.000–250.000 € direkte Folge- und Nachrüstkosten bei einem mittleren Datenschutzvorfall mit Kreditkartendaten im Hotel; potenzielle DSGVO-Bußgelder zusätzlich bis zu 2 % des weltweiten Jahresumsatzes nach Art. 83 Abs. 4 DSGVO.
- Frequency: Eher seltene, aber hochschadensgeneigte Ereignisse; Risiko steigt mit Volumen an Drittzahler-Reservierungen und veralteter IT/Prozesslandschaft.
- Root Cause: Fehlende Umsetzung oder Unkenntnis der PCI-DSS-Anforderungen; Nutzung von E-Mail/Fax zur Übermittlung von Kreditkartendaten; fehlende Verschlüsselung und Zugriffskontrollen; keine systematische Datenschutz-Folgenabschätzung für Zahlungsprozesse.
Why This Matters
This pain point represents a significant opportunity for B2B solutions targeting Hotels and Motels.
Affected Stakeholders
Geschäftsführung/Trägergesellschaft, Datenschutzbeauftragter, IT-Leitung, Finanzleitung, Hoteldirektion
Deep Analysis (Premium)
Financial Impact
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Current Workarounds
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Methodology & Sources
Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.
Related Business Risks
Verfallene Vorautorisierungen und nicht realisierte Zimmerumsätze
Kosten durch Kreditkarten-Chargebacks und Kundenrückerstattungen
Verzögerte Zahlungseingänge durch manuelle Kreditkartenfreigaben und -abgleiche
Kartendaten-Diebstahl und Haftung
Manuelle Kurtaxe-Meldung und GoBD-Konformität
Checkout-Verzögerungen durch folio discrepancies
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