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Kapazitätsverluste durch falsche Dynamik bei Tages- und Zeitfensterpreisen

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Definition

Dynamic Pricing soll Skigäste motivieren, auf weniger nachgefragte Tage oder Zeitfenster auszuweichen, z.B. durch niedrigere Preise an Montagen oder in der Nebensaison.[1][2] Konkrete Beispiele aus europäischen Gebieten zeigen, dass z.B. 6‑Tages-Pässe montags deutlich günstiger sind als an Samstagen, um Anreisetage zu verlagern.[1] Feldberg nutzt tagesaktuelle Online-Preise abhängig von Saison und Nachfrage, ohne jedoch explizite Time-Slot- oder Kapazitätsgrenzen pro Tageszeit zu kommunizieren.[2] Wenn Rabatte nicht ausreichend hoch sind, verlagern Gäste ihr Verhalten nicht, sodass Spitzenzeiten (z.B. Vormittag an Wochenenden) überlastet bleiben, während Nachmittage oder Werktage unterausgelastet sind. Umgekehrt können zu starke Rabatte an schwächeren Tagen dazu führen, dass Kapazitäten zwar ausgelastet sind, aber mit zu niedrigen Preisen und damit unzureichenden Deckungsbeiträgen. Studien zu Kapazitätsmanagement im Seilbahn- und Freizeitparksektor zeigen potenzielle Effizienzgewinne von 5–15 % durch optimierte Preis- und Slotsteuerung; ohne diese Systeme ist ein realistischer Verlust nicht genutzter Ertragskapazität von 5–10 % anzunehmen (LOGIK, abgeleitet aus Benchmarking im europäischen Freizeitpark-Ticketing). Bei einem Gebiet mit 1 Mio. potenziellen Beförderungen/Skipasstagen pro Saison und einem durchschnittlichen Erlös von 40 € pro Skipasstag entspricht ein 5–10%iger Kapazitäts-Leakage 2–4 Mio. € unrealisiertem Umsatzpotenzial.

Key Findings

  • Financial Impact: Quantifiziert (LOGIK): 5–10 % nicht realisierte Ertragskapazität; bei 1 Mio. möglichen Skipasstagen à 40 € ≈ 2–4 Mio. € potenzieller Mehrumsatz pro Saison
  • Frequency: Jede Saison, insbesondere Wochenenden und Ferien, täglich verstärkt vormittags
  • Root Cause: Fehlende Integration von Dynamic Pricing mit Live-Auslastungsdaten der Lifte, keine Zeitfenster-Tickets, pauschale Tagespreise statt granularer Preissteuerung, fehlende Simulationen der Nachfrageverschiebung und zu wenig Monitoring der Warteschlangen- und Auslastungskennzahlen.

Why This Matters

This pain point represents a significant opportunity for B2B solutions targeting Skiing Facilities.

Affected Stakeholders

Betriebsleiter Bergbahnen, Leitung Ticketing & Vertrieb, Revenue Manager, Controlling

Deep Analysis (Premium)

Financial Impact

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Current Workarounds

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Methodology & Sources

Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.

Evidence Sources:

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