Produktivitätsverlust durch lange Sicherheitsüberprüfungszeiten
Definition
AGSVA weist selbst für einfache Baseline-Vetting eine Zielbearbeitungszeit von rund 20 Arbeitstagen und für Negative Vetting 1 (NV1) ca. 70 Arbeitstage sowie NV2 ca. 100 Arbeitstage aus.[2] In der Praxis sitzen Verteidigungs- und Raumfahrtunternehmen häufig auf bereits eingestellten, aber noch nicht freigegebenen Fachkräften, die ohne gültige Sicherheitsfreigabe nicht an klassifizierten Projekten arbeiten dürfen und daher nur eingeschränkt oder gar nicht fakturierbar eingesetzt werden können.[1][2] Ohne integriertes Clearance-Management (Fristenüberwachung, Dokumentenvollständigkeit, Status-Reporting) verlängern sich diese Zeiten zusätzlich, weil AGSVA unvollständige oder fehlerhafte Anträge zurückweist und weitere Nachweise anfordert.[7] Bei typischen Tagessätzen von AUD 800–1.500 für Ingenieure und Spezialisten im Defence-Umfeld bedeutet jeder zusätzliche Monat Wartezeit pro Person 16.000–30.000 AUD entgangenen Deckungsbeitrag (20 Arbeitstage). Über mehrere Neueinstellungen oder Upgrade-Wellen hinweg summiert sich dies schnell zu Hunderttausenden AUD pro Jahr.
Key Findings
- Financial Impact: LOGIC-Berechnung: NV1-Durchlaufzeit ca. 70 Arbeitstage laut AGSVA.[2] Konservativ 40 Tage praktisch nicht fakturierbarer Leerlauf je neuer Mitarbeiter × AUD 1.000 durchschnittlicher Tagessatz = ca. AUD 40.000 Kapazitätsverlust pro Neueinstellung; bei 10 sicherheitsrelevanten Neueinstellungen pro Jahr ~AUD 400.000 p.a.
- Frequency: Laufend bei jeder Neueinstellung, Rollenänderung oder Clearance-Up-/Downgrade für Personal auf PROTECTED/SECRET/TOP SECRET-Projekten.
- Root Cause: Kein integriertes Clearance-Management (fehlende Status-Transparenz, keine automatische Dokumentprüfung, keine vorausschauende Beantragung vor Projektstart), manuelle Datenerfassung durch Kandidaten sowie Rückläufer wegen unvollständiger Unterlagen.[7]
Why This Matters
The Pitch: Defence- und Raumfahrtzulieferer in Australien 🇦🇺 verlieren pro Mitarbeiter mit neuer Sicherheitsüberprüfung typischerweise AUD 40.000–80.000 an nicht fakturierbarer Wartezeit. Automatisierung von Clearance-Tracking, Vorausfüllung der Anträge und Fristensteuerung reduziert Leerlauf und bringt Kapazität schneller auf abrechenbare Projekte.
Affected Stakeholders
HR-Manager Defence & Space, Security Officer (SO) gemäß DISP, Chief Security Officer (CSO), Projektleiter Defence-Programme, Finance/Controlling
Deep Analysis (Premium)
Financial Impact
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Current Workarounds
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Methodology & Sources
Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.
Evidence Sources:
Related Business Risks
Projektverzögerungen und Vertragsrisiken durch fehlende oder verspätete Sicherheitsfreigaben
Procurement Delays and Cost Escalations
Idle Capacity from Compliance Bottlenecks
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