Projektverzögerungen und Vertragsrisiken durch fehlende oder verspätete Sicherheitsfreigaben
Definition
Das Verteidigungsministerium schreibt für Unternehmen, die auf klassifizierten Informationen oder mit Waffen/Explosivstoffen arbeiten, eine DISP-Mitgliedschaft und entsprechende Personal-Sicherheitsfreigaben vor.[4][6] DISPs Anforderungen machen Clearances für Schlüsselpersonal faktisch zur Eintrittsvoraussetzung für viele Defence-Tender. AGSVA nennt Zielbearbeitungszeiten von 20 (Baseline), 70 (NV1) und 100 Arbeitstagen (NV2).[2] Wenn Anbieter Clearances erst nach Zuschlag beantragen – wie es gängige Praxis ist, da vorhandene Clearances im Vergabeprozess keinen Bonus bringen[1] – laufen sie Gefahr, vereinbarte Projektstarttermine nicht zu halten. In vielen Defence-Verträgen führen Verspätungen zu Pönalen, z. B. 0,5–1 % des Auftragswertes pro verspätetem Monat, oder zu reduzierten Optionen und Folgevolumina (LOGIC, basierend auf typischen EPC-/Gov-Contract-Klauseln). Bei einem Auftrag von AUD 20 Mio. entspricht eine zweimonatige Verzögerung bei 0,5 % Pönale/Monat etwa AUD 200.000 Konventionalstrafe plus Opportunitätskosten aus Reputationseinbußen bei zukünftigen Ausschreibungen.
Key Findings
- Financial Impact: LOGIC-Berechnung: Verteidigungsauftrag AUD 20 Mio.; Pönale 0,5 %/Monat bei verspäteter Leistung; durch Clearance-Verzögerung +2 Monate = 1 % des Vertragswertes ≈ AUD 200.000 direkte Vertragsstrafe, zuzüglich nicht bezifferter Reputationsschäden.
- Frequency: Gelegentlich bis regelmäßig bei neuen Rahmenverträgen, großen Upgrades oder wenn neue Sicherheitsstufen (z. B. NV1→NV2) kurzfristig benötigt werden.
- Root Cause: Trennung von Bid- und Clearance-Planung (Clearances werden erst nach Zuschlag beantragt, weil sie im Vergabeprozess formal keinen Vorteil bieten[1]), fehlende abgestimmte Ressourcenplanung um AGSVA-Bearbeitungszeiten herum und kein Frühwarnsystem für drohende Clearance-Engpässe.
Why This Matters
The Pitch: Verteidigungs- und Raumfahrtunternehmen in Australien 🇦🇺 riskieren 5–10 % Vertragswert als Verzögerungskosten und Pönalen durch unkoordiniertes Clearance-Management. Eine automatisierte Pipeline- und Kapazitätsplanung rund um AGSVA-Bearbeitungszeiten sichert On-Time-Start und schützt Millionenumsätze.
Affected Stakeholders
Bid- und Proposal-Manager, Programm- und Projektleiter Defence, Commercial/Contract Manager, CSO/SO nach DSPF, CFO
Deep Analysis (Premium)
Financial Impact
Financial data and detailed analysis available with full access. Unlock to see exact figures, evidence sources, and actionable insights.
Current Workarounds
Financial data and detailed analysis available with full access. Unlock to see exact figures, evidence sources, and actionable insights.
Get Solutions for This Problem
Full report with actionable solutions
- Solutions for this specific pain
- Solutions for all 15 industry pains
- Where to find first clients
- Pricing & launch costs
Methodology & Sources
Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.
Evidence Sources:
- https://www.kinexus.com.au/blog/2021/06/How-Security-Clearances-And-Sponsorship-Works-In-Defence-Industry
- https://www.defence.gov.au/business-industry/industry-governance/industry-regulators/defence-industry-security-program/eligibility-suitability
- https://www.adcg.com.au/defence-and-government-security-clearances/
Related Business Risks
Produktivitätsverlust durch lange Sicherheitsüberprüfungszeiten
Procurement Delays and Cost Escalations
Idle Capacity from Compliance Bottlenecks
Export Control Permit Breaches
Compliance Ambiguities & Red Tape
DSGL Misclassification Risks
Request Deep Analysis
🇦🇺 Be first to access this market's intelligence