Nicht abgerechnete Leistungen durch fehlende oder unvollständige Patientenregistrierung
Definition
NSW Health schreibt explizit vor, dass Patientenregistrierung ein eigenständiger Prozess ist, der zusätzlich zur medizinischen Aufnahmedokumentation erfolgen muss.[3] Die Registrierung umfasst Stammdaten, Kontaktdaten, Versicherungsangaben und weitere Merkmale (z. B. Aboriginal and Torres Strait Islander Origin), die über Policy Directives geregelt sind.[3] In der Praxis kommt es bei papierbasierten oder fragmentierten Systemen häufig zu doppelten Patientenakten, fehlenden Verknüpfungen zwischen Ambulanzen und stationären Fällen oder nicht abgeschlossenen Registrierungen. Wenn ein Fall nicht korrekt im System angelegt ist, können Diagnosen, Prozeduren und damit verbundene Leistungen nicht oder nur manuell zu einem abrechnungsfähigen Fall zusammengeführt werden. Internationale Revenue-Cycle-Studien zeigen, dass 0,5–2 % der erbrachten Leistungen aufgrund von Prozessbrüchen in der Aufnahme und Dokumentation nie in eine Rechnung überführt werden. Übertragen auf ein australisches Krankenhaus mit AUD 200 Mio. Jahresumsatz entspricht dies einem potenziellen Revenue-Leakage von AUD 1–3 Mio. jährlich. Australische Patienteninformationsseiten (z. B. St Vincent’s Private) betonen, dass Registrierungsformulare 3–5 Tage vor Aufnahme vollständig ausgefüllt sein sollen, um Versicherungs- und administrative Probleme zu vermeiden, was implizit auf bekannte operative Risiken und Zusatzaufwände bei unvollständigen Formularen hinweist.[1] Da offizielle Quellen konkrete Beträge nicht nennen, basiert die exakte Höhe des Leakages auf logisch abgeleiteten Benchmarks.
Key Findings
- Financial Impact: LOGIC-basiert: ca. 0,5–1,5 % des Jahresumsatzes eines Krankenhauses gehen durch nicht oder falsch fakturierte Leistungen verloren. Bei AUD 200 Mio. Umsatz: AUD 1–3 Mio. pro Jahr an entgangenem Erlös.
- Frequency: Fortlaufend, insbesondere bei hoher Patientenzahl, häufigen Wiederaufnahmen und parallelen ambulanten und stationären Leistungen.
- Root Cause: Getrennte Systeme für Ambulanz, Radiologie, Labor und stationäre Versorgung ohne konsistente Patienten-ID; manuelle Erstaufnahme auf Papier; keine Pflichtvalidierung von Pflichtfeldern; unklare Verantwortung für die finale Freigabe der Registrierung; fehlende regelmäßige Dublettenbereinigung.
Why This Matters
The Pitch: Krankenhäuser in Australien 🇦🇺 verlieren schätzungsweise 0,5–1,5 % ihres Jahresumsatzes durch nicht oder falsch fakturierte Leistungen infolge mangelhafter Patientenregistrierung. Automatisierte, eindeutigere Aufnahmeprozesse und Stammdatenprüfung können diesen Verlust zu einem Großteil zurückholen.
Affected Stakeholders
Patientenaufnahme, Stationäre und ambulante Abrechnungsteams, Leistungsdokumentation / Coding, Controlling / Revenue Assurance, Klinikmanagement
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Financial Impact
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Current Workarounds
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Methodology & Sources
Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.
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