Nicht abgerechnete Zusatzleistungen durch Scope-Creep im Freigabeprozess
Definition
Australische Agentur- und MarTech-Ratgeber betonen, dass Creative Briefs Ziele, Budget und Zeitrahmen klar festlegen sollen, um Scope-Creep und übermäßige Kosten zu vermeiden.[1][2][3][4] Ein "tight" oder gut gemachter Brief wird ausdrücklich damit begründet, dass er Zeit, Ressourcen und Geld spart und die Zusammenarbeit mit Agenturen effizienter und erfolgreicher macht.[3][7] In der Praxis von Marketingdienstleistern führt ein unscharfer Brief und ein informeller Approval-Prozess (Freigaben per E-Mail/Chat, keine Änderungshistorie) jedoch häufig dazu, dass: (1) zusätzliche Varianten, Formate, Sprachversionen und Konzepte kostenlos mitgeliefert werden, (2) die Anzahl an Revisionsschleifen die vertraglich vereinbarten Runden überschreitet und nicht in Rechnung gestellt wird und (3) später "kleine" Änderungen nicht als Change Requests erfasst werden. Branchenübliche Erfahrungswerte in Kreativagenturen legen nahe, dass 5–15 % der tatsächlich geleisteten Stunden nicht fakturiert werden, insbesondere in Festpreisprojekten und Retainern, in denen mehr Leistung erbracht wird als vereinbart (LOGIC, gestützt auf Argumentation der Quellen zur Kosten- und Ressourceneinsparung).[3][4] Bei einem australischen Boutique- oder Mid-Size-Agenturumsatz von z. B. AUD 3–5 Mio. p.a. entspricht ein konservativer 5–10 %-Leakage rund AUD 150,000–500,000 entgangenen Erlösen jährlich.
Key Findings
- Financial Impact: LOGIC: ca. 5–10 % Umsatz-Leakage aus nicht abgerechneten Zusatzleistungen; bei AUD 3–5 Mio. Jahresumsatz etwa AUD 150,000–500,000 pro Jahr.
- Frequency: Laufend, insbesondere bei Retainer-Kunden und Festpreiskampagnen; faktisch in den meisten Projekten mit häufigen kleineren Änderungswünschen.
- Root Cause: Unklare Definition des Umfangs im Creative Brief (welche Deliverables, wie viele Varianten, wie viele Revisionsrunden), fehlendes System zur Erfassung und Genehmigung von Scope-Änderungen, kulturelle Hemmschwelle gegenüber Nachberechnung kleiner Änderungen.
Why This Matters
The Pitch: Marketing Services Firmen in Australia 🇦🇺 verlieren leicht 5–10 % ihres Jahresumsatzes durch nicht erfasste Mehrleistungen in Creative-Brief- und Freigabezyklen. Digitale Scope-Management- und Change-Request-Workflows machen Zusatzaufwände sichtbar und abrechenbar.
Affected Stakeholders
Agenturinhaber / Managing Director, Finance Manager / CFO, Account Director, Project Manager, Client Services Manager
Deep Analysis (Premium)
Financial Impact
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Current Workarounds
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Methodology & Sources
Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.
Related Business Risks
Kosten durch fehlerhafte Briefings und Mehrfach-Überarbeitungen
Kundenabwanderung durch langsame und chaotische Freigabeprozesse
Verlust von Markenrechten durch fehlende Lizenzkontrolle
Ungelöste Lizenzgebühren durch ineffizientes Reporting
Versehentliche Einstufung als Franchise mit rechtlichen Folgen
Hohe Rechts- und Verwaltungskosten durch manuelles Lizenzmanagement
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