Kundenabwanderung durch nicht bestandene oder verspätete PPAPs
Definition
PPAP ist in der Automobilindustrie der Standardprozess, mit dem OEMs sicherstellen, dass Lieferanten Produkte dauerhaft spezifikationskonform fertigen können, bevor Serienabrufe ausgelöst werden.[2][5][8] Australische und internationale PPAP-Leitfäden betonen, dass die Freigabe oft zwingende Voraussetzung dafür ist, dass ein Teil in die Serienproduktion und das Lieferantenpanel aufgenommen wird, und dass unvollständige oder fehlerhafte Pakete zu Ablehnungen und Verzögerungen führen können, die den Produktstart verzögern oder zu Geschäftsverlust führen.[1][5] In der Kunststoffindustrie, wo Werkzeuge und Teile kundenspezifisch sind, ist die Kundenbindung stark von der Fähigkeit abhängig, PPAPs beim ersten Mal zu bestehen.[3] Wird ein Lieferant wiederholt durch verspätete oder mangelhafte PPAPs auffällig, ist es für OEMs und Tier-1-Kunden relativ einfach, Folgeaufträge oder Zusatzvolumen an konkurrierende Spritzgießer zu vergeben – insbesondere in einem globalisierten Supply-Chain-Umfeld. Logisch: Wenn ein australischer Kunststoffzulieferer z.B. AUD 4 Mio. Jahresumsatz mit PPAP-pflichtigen Automotive-Kunden erzielt und 5–15 % dieses Volumens aufgrund wiederholter PPAP-Probleme mittelfristig verliert oder nicht ausbauen kann, sind dies 0,2–0,6 Mio. AUD jährlicher, vermeidbarer Umsatzverlust.
Key Findings
- Financial Impact: Logikbasiert: ca. 5–15 % des PPAP-pflichtigen Jahresumsatzes gefährdet; bei einem typischen Umsatz von AUD 4 Mio. mit Automotive- und ähnlichen Kunden entspricht das ca. AUD 200.000–600.000 potenziell verlorenem oder nicht gewonnenem Umsatz pro Jahr.
- Frequency: Mittelfristig – tritt besonders bei größeren Neuprojekten, Plattformwechseln oder mehreren hintereinander nicht bestandenen PPAPs auf.
- Root Cause: Mangelhafte Prozessreife und Dokumentationsqualität, fehlende interne PPAP-Reviews, schlechte Kommunikation von Kunden-spezifischen Anforderungen, sowie zu spätes Einbinden von Qualität/Engineering im Projektverlauf.
Why This Matters
The Pitch: Plastics Manufacturing Zulieferer in Australien 🇦🇺 riskieren jährlich 5–15 % ihres PPAP-pflichtigen Umsatzes durch verlorene oder reduzierte Kontrakte infolge wiederholter PPAP-Probleme. Eine robuste, digital unterstützte PPAP-Abwicklung stabilisiert die Kundenzufriedenheit und sichert diese Umsätze.
Affected Stakeholders
Geschäftsführung, Vertriebsleiter / Key Account Manager, Qualitätsleiter, Projektmanager, Supply-Chain-Manager
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Financial Impact
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Current Workarounds
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Methodology & Sources
Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.
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PPAP-Bottlenecks und Freigabe-Verzögerungen
Überhöhte PPAP-Bearbeitungskosten und Doppelarbeit
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