Fehlberechnung von Transaktions- und Abwicklungsgebühren (ASX/CHESS)
Definition
ASX Settlement betreibt das zentrale System für die Abwicklung aller Kassaequity-Transaktionen in Australien über CHESS, inklusive einer Preistabelle für Settlement Services wie Registrierung, Verrechnungs- und spezielle Transaktionstypen.[5][7] In vielen Häusern werden diese Gebühren in internen Systemen nachgebildet und anschließend an Broker oder Endkunden weiterbelastet. Wo Gebührenlogik und Produktkonfiguration manuell gepflegt werden, treten typischerweise Unterberechnungen auf (z. B. vergessene Surcharges für bestimmte Meldetypen oder Sonderabwicklungen), was sich bei hohen Volumina schnell zu signifikanten Umsatzverlusten summiert. Da ASX eine Vielzahl von Informations- und Marktdatenprodukten mit eigenen Gebührenmodellen vertreibt,[9] vervielfacht die Komplexität der Tarifstruktur das Fehlerrisiko, insbesondere wenn mehrere Börsenplätze, Listing-Segmente und Datenfeeds kombiniert werden.
Key Findings
- Financial Impact: Logik-basiert: Bei typischen Bruttoerlösen aus Abwicklungs- und Transaktionsgebühren von AUD 10–20 Mio. p.a. für einen mittelgroßen Börsenbetreiber führt eine konservative Fehl- oder Nichtfakturierungsquote von 0,5–1,0 % zu einem Umsatzleck von AUD 50.000–200.000 pro Jahr.
- Frequency: Laufend; bei jeder Einführung neuer Gebühren, neuer Produkte oder Regeländerungen mit erhöhtem Auftreten in den ersten 6–12 Monaten nach einer Gebührentabellenanpassung.
- Root Cause: Hohe Komplexität der ASX Settlement Services und Pricing-Struktur;[7] manuelle Pflege von Gebührenmatrizen in Abrechnungssystemen; fehlende Ende-zu-Ende-Abstimmung zwischen CHESS-Abwicklungsdaten und Kundenrechnungen; unzureichende automatisierte Kontrollen auf Vollständigkeit der abgerechneten Transaktionstypen.
Why This Matters
The Pitch: Securities- und Rohstoffbörsenbetreiber in Australien 🇦🇺 verlieren schätzungsweise 0,5–1,0 % der Abwicklungsgebühreneinnahmen pro Jahr durch falsch berechnete oder nicht fakturierte CHESS- und Transaktionsentgelte. Automatisierung der Gebührenermittlung direkt aus CHESS- und Handelssystemdaten eliminiert diese Lücke.
Affected Stakeholders
Head of Post‑Trade / Operations, Leiter Abrechnung & Billing, CFO, Produktmanager Trading & Clearing, Interne Revision / Internal Audit
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Financial Impact
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Current Workarounds
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Methodology & Sources
Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.
Related Business Risks
Nicht fakturierte Marktdaten- und Informationsgebühren
Verzögerte Gebührenerhebung bei Wertpapierabwicklung (Time-to-Cash-Verzögerung)
Trading Suspension Opportunity Costs
Compliance Monitoring Overhead
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