🇦🇺Australia

Verzögerte Gebührenerhebung bei Wertpapierabwicklung (Time-to-Cash-Verzögerung)

2 verified sources

Definition

ASX-Transaktionen in Kassaequities werden über CHESS in einem T+2-Zyklus abgewickelt; Nettopositionen werden im Rahmen eines multilateral net settlement batch abgewickelt, mit Bargeldabwicklung über das RBA-System RITS.[1][5] Austraclear bietet ein RTGS-System für Schuldverschreibungen und andere Wertpapiere.[1] Gebühren für Clearing, Settlement und gegebenenfalls Listungs- und Transaktionsservices werden meist nach Verarbeitung der Transaktionen auf Basis von Tages- oder Periodenreports berechnet. Wo diese Gebührenermittlung und Fakturierung manuell oder batchbasiert erfolgt (z. B. monatliche Rechnungsstellung), verlängert sich der Zeitraum zwischen Leistungserbringung und Zahlungseingang unnötig. Bei hohen Transaktionsvolumina bedeutet jede zusätzliche Woche bis zum Zahlungseingang einen messbaren Zins- und Liquiditätsnachteil. Bei einem konservativen internen Kapitalkostensatz von 5–8 % p.a. ergeben sich aus 10–20 zusätzlichen DSO-Tagen signifikante Opportunitätskosten.

Key Findings

  • Financial Impact: Logik-basiert: Bei durchschnittlichen jährlichen Gebührenerlösen von AUD 10 Mio. und einer vermeidbaren zusätzlichen DSO-Dauer von 10–20 Tagen entsteht ein Working-Capital-Bedarf von rund AUD 270.000–550.000 (10–20 Tage von AUD 10 Mio.), dessen Kapitalkosten bei 5–8 % p.a. ca. AUD 13.500–44.000 pro Jahr betragen. Bei höheren Erlösen (z. B. AUD 30–50 Mio.) skaliert dieser Betrag proportional auf AUD 40.000–200.000 p.a.
  • Frequency: Laufend; manifestiert sich in jeder Rechnungsperiode, typischerweise monatsweise.
  • Root Cause: Batch- statt Echtzeitberechnung von CHESS- und Austraclear-Gebühren;[1][5] fehlende Integration zwischen Clearing-/Settlement-Systemen und Billing-Plattformen; konservative Abrechnungspraxis (monatliche Sammelrechnungen), um Fehler zu vermeiden; manuelle Prüf- und Freigabeprozesse vor Fakturierung.

Why This Matters

The Pitch: Wertpapier‑ und Rohstoffbörsen in Australien 🇦🇺 lassen durch verzögerte Abrechnung von Clearing-, Settlement- und Listungsgebühren typischerweise 10–20 Tage Working-Capital-Potenzial ungenutzt, was Zins- und Liquiditätskosten im Gegenwert von AUD 50.000–200.000 p.a. für mittelgroße Plattformen verursacht. Automatisierte Echtzeit-Gebührenermittlung reduziert Days Sales Outstanding deutlich.

Affected Stakeholders

CFO / Treasury, Leiter Billing & Revenue Operations, Head of Clearing & Settlement, Leiter Debitorenbuchhaltung

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Financial Impact

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Current Workarounds

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Methodology & Sources

Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.

Evidence Sources:

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