Fehlentscheidungen bei Lieferantenauswahl durch mangelhafte Datenbasis aus Audits
Definition
In der Theorie sollen Supplier‑Qualification‑Prozesse risikobasiert und datengetrieben sein, einschließlich Bewertung von Qualitätssystemen, Lieferperformance und Compliance.[1][2][3] In der Praxis werden Audit‑Ergebnisse oft als PDF oder Word‑Berichte abgelegt, ohne strukturierte Kennzahlen (z.B. gewichtete Scores für Qualitäts‑ und Compliance‑Risiko). Dadurch können Einkaufsentscheidungen interne Qualitätsbewertungen nicht systematisch berücksichtigen und fokussieren sich auf Stückpreis und einfache Kriterien.[3][4] Für Sportartikelhersteller, die mit vielen OEM‑Fabriken arbeiten, führt dies dazu, dass scheinbar „billige“ Lieferanten mit hoher Nacharbeitsquote, Verzug, Ausschuss oder versteckten Compliance‑Risiken bevorzugt werden. LOGIK: Studien zu Total Cost of Ownership in der Beschaffung zeigen, dass reine Preisorientierung die tatsächlichen Beschaffungskosten um 5–15 % erhöhen kann, wenn Qualitäts‑ und Lieferperformance nicht einbezogen werden. Übertragen auf einen jährlichen Einkaufswert von 30 Mio. AUD für Materialien und Fertigungsleistungen im Sporting‑Goods‑Umfeld sind 3–7 % (0,9–2,1 Mio. AUD) an unnötigen Mehrkosten realistisch, verteilt auf Nacharbeit, Expressversand, zusätzliche Stichproben, Ersatzlieferungen und Administrationsaufwand.
Key Findings
- Financial Impact: Geschätzt: 3–7 % höhere Total Cost of Ownership auf das Einkaufsvolumen, z.B. 0,9–2,1 Mio. AUD/Jahr bei 30 Mio. AUD Material- und Fertigungsvolumen.
- Frequency: Laufend; wirkt sich auf nahezu jede Lieferantenentscheidung und jedes Sourcing‑Projekt aus.
- Root Cause: Fehlende standardisierte Bewertungsmodelle (Scorecards, gewichtete Kriterien) für Lieferanten auf Basis von Audit‑ und Performance‑Daten; siloartige Speicherung von Auditberichten (Dateiserver, E‑Mail); keine Integration zu Beschaffungs‑ und ERP‑Systemen; begrenzte analytische Auswertungen über Lieferantenrisiken.[1][2][3][4]
Why This Matters
The Pitch: Sporting‑Goods‑Hersteller in Australien 🇦🇺 zahlen 3–7 % höhere Gesamtkosten bei Lieferanten, weil Entscheidungen mangels strukturierter Auditdaten überwiegend preisgetrieben sind. Ein zentrales Supplier‑Risk‑ und Performance‑Dashboard macht versteckte Qualitäts‑ und Lieferrisiken sichtbar und reduziert Fehlentscheidungen.
Affected Stakeholders
Chief Procurement Officer, Strategic Sourcing Manager, Supplier Quality Manager, CFO/Controlling, Category Manager Sporting Goods
Deep Analysis (Premium)
Financial Impact
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Current Workarounds
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Methodology & Sources
Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.
Related Business Risks
Vertragsstrafen und Rückrufkosten wegen unzureichender Lieferanten‑ und Fabrikaudits
Überhöhte Qualitäts‑ und Produktionskosten durch ineffiziente Lieferantenqualifikation
Produktions‑ und Lieferverzögerungen durch langsame Lieferantenfreigabe
GST Assessment on Import Valuation Errors
BOM Inaccuracy Delays
Trade Description Labelling Non-Compliance
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