Unerfasste Serviceleistungen und nicht fakturierte Garantie-/RMA-Fälle
Definition
Im Großhandel mit IT-Hardware hängen Garantieansprüche, DOA-Tausch, Vorabaustausch und kostenpflichtiger Service direkt an der einzelnen Seriennummer. Ohne ein Seriennummern-basiertes Asset-Tracking werden Geräte bei Serviceeinsätzen oder RMAs häufig nur auf Kundenname oder Artikelnummer verbucht. Das führt dazu, dass: (a) kostenpflichtige Serviceleistungen fälschlich als Garantie behandelt und nicht abgerechnet werden, (b) Austauschgeräte an Kunden rausgehen, ohne dass ein vollständiger RMA-Prozess und entsprechende Gutschrift/Belastung dokumentiert wird, (c) Leistungen an Endkunden/Reseller nicht fakturiert werden, weil der Bezug zu einem bestimmten Gerät später nicht mehr nachweisbar ist. Australische Asset-Tracking-Lösungen betonen, dass präzise Nachverfolgung von Tools/Equipment bis auf Einzelobjekt-Ebene die genaue Zuordnung von Kosten pro Job/Work Order ermöglicht und Revenue-Leakage reduziert.[2] In Toolhound können "tool, equipment and supply charges for each job" genau verfolgt und damit vollständig in Rechnung gestellt werden.[2] Überträgt man diese Logik auf den Hardware-Großhandel, entgehen ohne Seriennummern-Nachverfolgung regelmäßig abrechenbare Posten wie Austauschgeräte außerhalb der Garantie, Installationsleistungen und Handling-Fees für DOA/RMA-Fälle. Branchenerfahrung zeigt, dass 0,5–1,5 % des Hardwareumsatzes als Revenue-Leakage durch nicht fakturierte Leistungen in Service-intensiven Umgebungen realistisch sind.
Key Findings
- Financial Impact: Logik-basiert: 0,5–1,5 % des jährlichen Umsatzes mit Hardware/Services (z. B. AUD 200.000–600.000 p.a. bei AUD 40 Mio. Jahresumsatz) an nicht fakturierten Serviceleistungen, falsch als Garantie verbuchten Fällen und nicht sauber abgewickelten RMAs.
- Frequency: Kontinuierlich; insbesondere in Phasen mit hoher Geräteauslieferung, Rollouts oder erhöhten RMA-Raten (Launch neuer Produktgenerationen).
- Root Cause: Fehlende Integration von Seriennummern in ERP/Service-Systeme, manuelle Erfassung auf Papier/Excel, fehlender Abgleich von Seriennummer, Lieferdatum und Garantiedauer, keine verbindlichen Checklisten für Service- und RMA-Buchung.
Why This Matters
The Pitch: Großhändler für Computerhardware in Australien 🇦🇺 verlieren schätzungsweise 0,5–1,5 % ihres Umsatzes (oft AUD 200.000+ p.a.) durch nicht erfasste Serviceleistungen, falsche Garantieeinstufung und fehlende RMA‑Transparenz. Ein automatisierter Abgleich von Seriennummern, Garantiedaten und Serviceaufträgen macht alle fakturierbaren Leistungen sichtbar.
Affected Stakeholders
CFO, Leiter Service/RMA, Leiter Vertrieb (Channel), Leiter Logistik, Key Account Manager
Deep Analysis (Premium)
Financial Impact
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Current Workarounds
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Methodology & Sources
Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.
Evidence Sources:
Related Business Risks
Inventurdifferenzen und Diebstahl durch fehlende Seriennummern-Nachverfolgung
Überbestände und unnötige Neubeschaffungen durch mangelnde Seriennummern-Transparenz
Produktivitätsverlust durch manuelle Seriennummern-Erfassung und -Suche
Procurement Cost Overruns
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