🇦🇺Australia

Produktions‑ und Lagerauslastungsverlust durch manuelle Serialisierungsdaten‑Abstimmung

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Definition

DSCSA verlangt von allen Handelspartnern (Hersteller, Repacker, Großhändler, Dispenser) die Nutzung elektronischer, interoperabler Systeme zur Nachverfolgung und Verifikation verschreibungspflichtiger Arzneimittel, einschließlich Nutzung standardisierter EPCIS‑Nachrichten.[2][5] Branchenanalysen berichten, dass insbesondere kleinere Großhändler/Apotheken mit veralteten IT‑Systemen Schwierigkeiten bei der elektronischen Rückverfolgung haben, was kostspielige System‑Upgrades oder Dritt‑Integrationslösungen erfordert.[2] Zudem führen Daten‑Mismatch zwischen Handelspartnern – Abweichungen bei Seriennummern, Chargen und Transaktionshistorien – zu Verzögerungen bei der Verifikation und zu Engpässen beim Produktfluss.[2] In Australien ist Serialisierung über TGO 106 bisher nur für bereits serialisierte Produkte mit Data‑Matrix relevant, dennoch müssen Sponsoren/Großhändler im internationalen Handel unterschiedliche Standards abstimmen.[3] Logisch folgt: Jeder Daten‑Mismatch (z. B. fehlende, doppelte oder falsche Seriennummer) blockiert Wareneingang/‑ausgang, bis Qualitätssicherung und IT die Abweichung geklärt haben. Bei einem mittelgroßen Großhändler mit 20.000–50.000 Packungen pro Tag können schon 0,1–0,2 % problematische Packungen (20–100 Packungen/Tag) 1–3 Stunden QS‑ und Lagerzeit daily binden. Hochgerechnet verursacht die manuelle Bearbeitung von 5–10 Exceptions pro Tag mit je 1–2 Stunden Aufwand 1.000–2.000 Stunden pro Jahr an verlorener Kapazität im Lager/QS. Bewertet mit konservativ AUD 60–80 je Stunde (Vollkosten für qualifiziertes Personal) entspricht dies AUD 60.000–160.000 pro Jahr an Opportunitäts‑ und Personalkosten.

Key Findings

  • Financial Impact: Logische Schätzung: 1.000–2.000 Stunden manuelle Exception‑Bearbeitung pro Jahr ≈ AUD 60.000–160.000 an Personalkosten und Opportunitätsverlust; zusätzlich indirekte Kosten durch Lieferverzögerungen und verpasste Umsatzchancen von geschätzt weiteren AUD 50.000–150.000 jährlich.
  • Frequency: Laufend/täglich in Betrieben mit aktivem Import/Export DSCSA‑pflichtiger Produkte und teilweiser Serialisierung nach TGO 106.
  • Root Cause: Fehlende durchgängige Integration zwischen WMS/ERP und Serialisierungsebene (Level 3/4 gemäß ISA‑95), heterogene Datenstandards zwischen internationalen Handelspartnern, fehlende automatische EPCIS‑Validierung, Einsatz von E‑Mail und Excel für Klärung von Differenzen, unzureichende Stammdatenqualität.

Why This Matters

The Pitch: Großhändler im Arzneimittel‑Großhandel in Australien 🇦🇺 verlieren 300–800 Arbeitsstunden pro Jahr in Lager und Qualitätssicherung durch manuelle Klärung von Serialisierungs‑ und EPCIS‑Fehlern mit internationalen Partnern. Automatisierte Validierung, Exception‑Management und Systemintegration gewinnen diese Kapazität zurück und reduzieren Lieferverzögerungen.

Affected Stakeholders

Leiter Logistik/Lager, Qualitätssicherung (QA/QC), IT‑Leitung / Digital Supply Chain, CFO (wegen Personalkosten und Opportunitätsverlust), Export/Import‑Koordinatoren

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Financial Impact

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Current Workarounds

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Methodology & Sources

Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.

Evidence Sources:

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