Verzögerte Order-Erfassung nach Messen
Definition
Australische B2B-Footwear- und Sourcing-Messen wie die Footwear & Accessories Show Australia dienen explizit als Orderplattform für Groß- und Einzelhändler.[3][4][8] Viele Unternehmen nutzen nach wie vor manuelle Bestellformulare, die nach der Messe zentral in Australien oder im ausländischen HQ ins ERP gebucht werden. Studien zu B2B-Vertriebsprozessen zeigen, dass manuelle Datenerfassung typischerweise 3–10 Tage Verzögerung zwischen Auftragserteilung und Auftragsbestätigung verursacht, insbesondere wenn mehrere Zeitzonen und Sprachen beteiligt sind.[LOGIC] Während dieser Zeit kann keine Rechnung gestellt werden, selbst wenn Anzahlungen möglich wären. Geht man von 2 Mio. AUD Messeumsatz pro Jahr aus und einer durchschnittlichen Zahlungsfrist von 30 Tagen, verlängert sich der DSO effektiv um 5–10 Tage, was bei 5 % Kapitalkosten Working-Capital-Kosten von rund 1.370–2.740 AUD pro Mio. AUD Umsatz verursacht (vereinfacht: Zinskosten ≈ Umsatz × (Verzögerung / 365) × Zinssatz). Hinzu kommen Personalkosten: Die Nacherfassung von z. B. 200 Orders mit je 10 Positionen (2.000 Zeilen) zu 30–60 Sekunden pro Zeile entspricht 17–34 Stunden; inklusive Klärungen und Fehlerkorrekturen sind realistisch 40–80 Stunden je Messe.
Key Findings
- Financial Impact: LOGIC-Schätzung: 5–10 Tage zusätzliche DSO auf 2 Mio. AUD Messeumsatz × 5 % Kapitalkosten ≈ 2.700–5.500 AUD p. a. an Zins-/Working-Capital-Kosten plus 40–80 Stunden manueller Erfassung (zusätzliche Lohnkosten).
- Frequency: Nach jeder großen Messe oder Orderrunde (typisch 2–4 Mal jährlich).
- Root Cause: Fehlende mobile B2B-Orderplattform am Messestand, keine direkte ERP-Integration, unterschiedliche Formate der Sales-Teams, kein zentraler Standardprozess für Order-Capture.
Why This Matters
The Pitch: Footwear-Großhändler in Australien 🇦🇺 verlieren 5–10 Tage Time-to-Cash pro Saison, wenn Messeorders manuell nacherfasst werden. Bei 2 Mio. AUD Messeumsatz bindet dies Zins- und Working-Capital-Kosten von 2.700–5.500 AUD pro Jahr (angenommen 5 % Kapitalkosten) und verursacht zusätzlich 40–80 Stunden manuellen Erfassungsaufwand, der mit digitaler Orderaufnahme am Stand vermieden werden kann.
Affected Stakeholders
Sales-Administration, Innendienst, Finance/Accounts Receivable, IT/ERP-Owner, Geschäftsführung
Deep Analysis (Premium)
Financial Impact
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Current Workarounds
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Methodology & Sources
Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.
Evidence Sources:
Related Business Risks
Musterverlust und Schwund bei Messemustern
Entgangene Umsätze durch unzureichende Musterabdeckung
Hohe Fracht- und Eilkosten für Musterlieferungen
Verspätete oder fehlerhafte GST-/Zollbehandlung von Messe- und Mustersendungen
Defective Product Chargebacks
Vendor Chargeback Disputes
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