🇦🇺Australia

Verzögerter Zahlungseingang durch langsame Bestandsabstimmung und Abrechnung

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Definition

Terminal- und Inventurmanagementsysteme für Treibstoffdepots bieten Funktionen für physische und buchhalterische Bestandsführung, automatische Loss/Gain‑Berechnung, Reconciliation und tägliche/monatliche Data Closing‑Funktionen.[1] Diese Systeme verteilen abgestimmte Daten automatisch auf die jeweiligen Eigentümer pro Produkt und erzeugen Berichte für Kunden und Eigentümer.[1] Anbieter von Fuel‑Management- und BIR‑Lösungen betonen, dass integrierte, automatisierte Inventurabstimmung und Datenfeeds in Accounting‑Systeme die aufwändige manuelle Abstimmung eliminieren und zu schnellerer Fakturierung und schnellerem Zahlungseingang führen.[3][8] In rein manuellen oder teilautomatisierten Setups muss das Finance‑Team Bestände und Bewegungen aus verschiedenen Quellen konsolidieren, bevor abrechnungsrelevante Mengen je Kunde/Eigentümer feststehen, wodurch Rechnungsstellung und Cash‑Inflow um Tage verzögert werden können.

Key Findings

  • Financial Impact: Quantified (logic-based): Bei einem Terminalumsatz von AUD 100 Mio./Jahr und einer durchschnittlichen Forderungslaufzeit von 30 Tagen bindet das Unternehmen rund AUD 8,2 Mio. Working Capital. Wenn Automatisierung der Bestandsabstimmung und Owner‑Allocation die Rechnungsstellung im Schnitt um 3–5 Tage vorzieht, reduziert sich der DSO entsprechend und spart Opportunitätskosten von ca. 0,5–1,0 % p.a. auf den freigesetzten Betrag (~AUD 40.000–80.000 p.a. Zins- bzw. Kapitalkostenäquivalent).
  • Frequency: Monatlich/Täglich; betrifft jeden Abrechnungszyklus und alle Kundenrechnungen, die von abgestimmten Beständen abhängen.
  • Root Cause: Fehlen durchgängiger Integration zwischen Terminal‑Inventursystemen und ERP; manuelle Konsolidierung von Tankständen, Bewegungen und Verlust/Gewinn‑Berechnungen; komplexe Mehrbesitzerstrukturen, bei denen Volumen für jeden Eigentümer aus der Gesamtinventur abgeleitet werden müssen; Papier- oder E-Mail-basierte Berichtsprozesse.[1][3][4]

Why This Matters

The Pitch: Australische Kraftstoffterminals binden jährlich Hunderttausende AUD an Working Capital, weil Rechnungen erst nach manueller Lagerbestandsabstimmung und Datenkonsolidierung gestellt werden. Automation of inventory closing, owner allocation and ERP integration beschleunigt Billing und reduziert Days Sales Outstanding.

Affected Stakeholders

CFO / Finance Director, Accounts Receivable Manager, Terminal Accountant, Commercial & Contracts Manager, IT / Systems Manager

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Financial Impact

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Methodology & Sources

Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.

Evidence Sources:

Related Business Risks

Inventurverluste und Treibstoffdiebstahl durch ungenaue Lagerbestandsabstimmung

Quantified (logic-based): 0.2–0.3 % nicht erklärter Produktverlust auf 50–100 Mio. L/Jahr ≈ AUD 180.000–540.000 jährlicher Margenverlust je Terminal; zusätzlich 5–10 % der Fälle führen zu Totalausfall des Forderungsanspruchs bei strittigen Liefermengen.

Erlösverluste durch fehlende oder fehlerhafte Frachtpapiere (BOL-Reconciliation)

Quantified (logic-based): Angenommen 2.000 BOLs/Jahr à Ø 30.000 L zu AUD 1,80/L → Bruttowarenwert ~AUD 108 Mio.; wenn 0,5–1 % der BOLs verspätet oder gar nicht fakturiert werden, entspricht dies AUD 540.000–1.080.000 Umsatzrisiko; bei 5 % Netto-Marge → AUD 27.000–54.000 direkter Margenverlust plus Finanzierungs- und Mahnkosten.

Hohe Personalkosten für manuelle Bestandsabstimmung und Verlustkontrolle

Quantified (logic-based): Angenommen pro Standort sind 1–2 FTE‑Äquivalente mit durchschnittlich 2–3 Stunden/Tag nur für Bestandsabstimmung und Verlustkontrolle gebunden (inkl. Monatsende-Mehrarbeit) → ~600–1.000 Stunden/Jahr. Bei typischen Vollkosten von AUD 60–90/Stunde kostet dies AUD 36.000–90.000 pro Terminal und Jahr. Automatisierte Systeme können diesen Aufwand plausibel um 50–70 % reduzieren, was Einsparungen von AUD 18.000–63.000 p.a. ermöglicht.

Fehlentscheidungen in Beschaffung und Lagerhaltung durch mangelhafte Bestandsdaten

Quantified (logic-based): Bei einer Tankfarm mit Produktbeständen im Wert von ~AUD 20 Mio. kann ein zusätzlicher Sicherheitsbestand von 5 % aufgrund unsicherer Daten ca. AUD 1 Mio. unnötig binden. Opportunitätskosten von 3–5 % p.a. entsprechen AUD 30.000–50.000 jährlich. Zusätzlich verursachen 3–5 Notfalllieferungen pro Jahr mit Mehrfrachtkosten von je AUD 10.000–20.000 weitere AUD 30.000–100.000 an direkten Logistikkosten.

Verzögerter Zahlungseingang durch lange Zahlungsziele und Disputmanagement

Logic estimate: For a petroleum wholesaler with AUD 100m annual revenue, 15 extra DSO days due to manual AR processes ties up ~AUD 4.1m in additional working capital, causing ~AUD 330k–410k per year in interest cost at 8–10% overdraft rates.

Unerfasste oder fehlerhafte Forderungen bei komplexer Preisgestaltung und Joint‑Venture‑Abrechnung

Logic estimate: 0.5–1.5% revenue leakage from missed or incorrect billing in complex JV and wholesale contracts; for AUD 100m in annual sales, this is AUD 0.5m–1.5m per year of lost revenue.

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