Fehlentscheidungen bei Pricing und Sortimentssteuerung durch falsche Stücklisten-Kostenbasis
Definition
Hersteller‑BOMs dienen nicht nur der Fertigung, sondern auch der Kostenermittlung und Kalkulation von Fertigprodukten.[2][5] Viele Systeme erlauben rollup cost calculations direkt aus der BOM heraus.[8] Wenn jedoch Teile der Kosten fehlen (z.B. Verpackung, Verbrauchsmaterial, interne Handlingskosten) oder Lieferantenpreise nicht aktualisiert werden, wird die Produktmarge überschätzt. Auf dieser Basis werden aggressive Rabatte gewährt oder verlustbringende Produkte im Sortiment behalten. Für ein Möbelunternehmen mit 500–1.000 SKUs kann eine systematisch um 2 Prozentpunkte zu hoch geschätzte Marge auf die umsatzstärksten 30 % des Sortiments (z.B. AUD 3 Mio. Umsatz) zu einem versteckten Ergebnisverlust von rund AUD 60,000 pro Jahr führen.
Key Findings
- Financial Impact: Quantified (logic-based): 1–3 Prozentpunkte unerkannt verlorene Marge auf Kernsortimente; typischerweise AUD 50,000–150,000 EBIT-Effekt pro Jahr bei einem mittelgroßen australischen Möbelhersteller.
- Frequency: Stetig, solange Pricing- und Produktentscheidungen auf veralteten oder unvollständigen BOM-Kosten basieren.
- Root Cause: BOM nicht mit aktuellen Lieferantenpreisen und Lohn-/Gemeinkostenzuschlägen verknüpft; fehlende Einbeziehung von Verpackung, Verbrauchsmitteln und indirekten Kosten; isolierte Kalkulations-Excel-Sheets statt systemischer BOM‑Kalkulation.[2][5][8]
Why This Matters
The Pitch: Australische Möbelhersteller treffen Preis- und Sortimentsentscheidungen häufig auf Basis fehlerhafter BOM-Kosten und verlieren damit 2–4 Prozentpunkte Marge auf wesentliche Produktlinien. Integrierte BOM‑Kalkulation mit Live‑Einkaufspreisen ermöglicht belastbare Deckungsbeitragsrechnungen und verhindert Fehlentscheidungen.
Affected Stakeholders
Geschäftsführung, Controlling, Vertrieb/Key Account Management, Produktmanagement
Deep Analysis (Premium)
Financial Impact
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Current Workarounds
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Methodology & Sources
Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.
Related Business Risks
Fehlkalkulation der Materialkosten im Stückverzeichnis
Nicht abgerechnete Varianten und Zusatzleistungen durch unvollständige Stücklisten
Verschwendung und Ausschuss durch fehlerhafte oder unvollständige Stücklistenangaben
Kosten für mangelhafte Produktqualität durch falsche Materialzuordnung in der Stückliste
Fehlkalkulation individueller Aufträge durch komplexe Preisgestaltung
Kosten durch Fehlkonfiguration und Nacharbeit bei Sonderanfertigungen
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