🇦🇺Australia

Fehlentscheidungen bei Pricing und Sortimentssteuerung durch falsche Stücklisten-Kostenbasis

3 verified sources

Definition

Hersteller‑BOMs dienen nicht nur der Fertigung, sondern auch der Kostenermittlung und Kalkulation von Fertigprodukten.[2][5] Viele Systeme erlauben rollup cost calculations direkt aus der BOM heraus.[8] Wenn jedoch Teile der Kosten fehlen (z.B. Verpackung, Verbrauchsmaterial, interne Handlingskosten) oder Lieferantenpreise nicht aktualisiert werden, wird die Produktmarge überschätzt. Auf dieser Basis werden aggressive Rabatte gewährt oder verlustbringende Produkte im Sortiment behalten. Für ein Möbelunternehmen mit 500–1.000 SKUs kann eine systematisch um 2 Prozentpunkte zu hoch geschätzte Marge auf die umsatzstärksten 30 % des Sortiments (z.B. AUD 3 Mio. Umsatz) zu einem versteckten Ergebnisverlust von rund AUD 60,000 pro Jahr führen.

Key Findings

  • Financial Impact: Quantified (logic-based): 1–3 Prozentpunkte unerkannt verlorene Marge auf Kernsortimente; typischerweise AUD 50,000–150,000 EBIT-Effekt pro Jahr bei einem mittelgroßen australischen Möbelhersteller.
  • Frequency: Stetig, solange Pricing- und Produktentscheidungen auf veralteten oder unvollständigen BOM-Kosten basieren.
  • Root Cause: BOM nicht mit aktuellen Lieferantenpreisen und Lohn-/Gemeinkostenzuschlägen verknüpft; fehlende Einbeziehung von Verpackung, Verbrauchsmitteln und indirekten Kosten; isolierte Kalkulations-Excel-Sheets statt systemischer BOM‑Kalkulation.[2][5][8]

Why This Matters

The Pitch: Australische Möbelhersteller treffen Preis- und Sortimentsentscheidungen häufig auf Basis fehlerhafter BOM-Kosten und verlieren damit 2–4 Prozentpunkte Marge auf wesentliche Produktlinien. Integrierte BOM‑Kalkulation mit Live‑Einkaufspreisen ermöglicht belastbare Deckungsbeitragsrechnungen und verhindert Fehlentscheidungen.

Affected Stakeholders

Geschäftsführung, Controlling, Vertrieb/Key Account Management, Produktmanagement

Deep Analysis (Premium)

Financial Impact

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Current Workarounds

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Methodology & Sources

Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.

Evidence Sources:

Related Business Risks

Fehlkalkulation der Materialkosten im Stückverzeichnis

Quantified (logic-based): 1–3% of annual material spend lost, typically AUD 50,000–200,000 p.a. for a mid-sized Australian furniture manufacturer, plus 10–20 Produktionsstunden/Monat Stillstand durch fehlende Teile.

Nicht abgerechnete Varianten und Zusatzleistungen durch unvollständige Stücklisten

Quantified (logic-based): 1–3 % des Jahresumsatzes nicht fakturiert, typischerweise AUD 50,000–300,000 pro Jahr für ein mittelgroßes Möbelunternehmen in Australien.

Verschwendung und Ausschuss durch fehlerhafte oder unvollständige Stücklistenangaben

Quantified (logic-based): 1–2 % der jährlichen Materialkosten für Holz, Plattenwerkstoffe, Beschläge und Oberflächen als Ausschuss und Nacharbeit; bei AUD 3–6 Mio. Materialvolumen entspricht dies AUD 30,000–120,000 pro Jahr plus 200–400 Arbeitsstunden Nacharbeit.

Kosten für mangelhafte Produktqualität durch falsche Materialzuordnung in der Stückliste

Quantified (logic-based): 0,5–1 % des Jahresumsatzes für Garantien, Rücknahmen und Ersatzlieferungen; bei AUD 4–8 Mio. Umsatz ca. AUD 20,000–80,000 p.a., plus interne Bearbeitungszeit (100–200 Stunden Kundenservice und Technik).

Fehlkalkulation individueller Aufträge durch komplexe Preisgestaltung

Geschätzt 2–5 % des Jahresumsatzes durch Unterkalkulation und nicht fakturierte Leistungen; bei 20 Mio. AUD Umsatz etwa 0,4–1,0 Mio. AUD p.a.

Kosten durch Fehlkonfiguration und Nacharbeit bei Sonderanfertigungen

Geschätzt 3–8 % der Projektumsätze durch Nacharbeit, Ersatzlieferungen und Preisnachlässe; bei 10 Mio. AUD Projektumsatz etwa 0,3–0,8 Mio. AUD p.a.

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