🇦🇺Australia

Nicht abgerechnete Varianten und Zusatzleistungen durch unvollständige Stücklisten

3 verified sources

Definition

BOMs bilden die Grundlage für die Kalkulation von Fertigprodukten und dienen als Werkzeug für die Kostenermittlung.[2] In der Praxis enthalten viele Engineering‑ oder Basis‑BOMs jedoch keine vollständigen Kostenpositionen oder optionalen Elemente wie Verpackung, Spezialbeschläge oder Montageservices.[2][6] Wenn Vertrieb oder AV diese Komponenten manuell ergänzen, werden sie bei kundenspezifischen Möbelvarianten häufig vergessen. Dadurch werden z.B. zusätzliche Kabeldurchlässe, Spezialbeschläge oder komplexe Montage vor Ort nicht in der Angebotskalkulation berücksichtigt, obwohl sie in der Fertigung und Logistik Aufwand verursachen. Selbst ein durchschnittlicher Abschlag von 1–2 % auf den Zielverkaufspreis durch unvollständige Varianten‑BOMs bei einem Jahresumsatz von AUD 5–10 Mio. in einem Möbelwerk entspricht einem direkten Umsatzverlust von AUD 50,000–200,000 p.a.

Key Findings

  • Financial Impact: Quantified (logic-based): 1–3 % des Jahresumsatzes nicht fakturiert, typischerweise AUD 50,000–300,000 pro Jahr für ein mittelgroßes Möbelunternehmen in Australien.
  • Frequency: Regelmäßig bei kundenspezifischen Projekten und Produktvarianten, besonders wenn Stücklisten nicht eng mit der Angebotskalkulation integriert sind.
  • Root Cause: Trennung zwischen Engineering‑BOM (ohne Preise) und Verkaufs-/Fertigungs‑BOM; fehlende Konfigurationslogik für Optionen; manuelle Erfassung von Zusatzleistungen; unzureichende Synchronisation zwischen Produktkonfigurator, BOM und Preisliste.[2][6][9]

Why This Matters

The Pitch: Möbelhersteller in Australien 🇦🇺 verlieren typischerweise 1–3 % Umsatz pro Jahr, weil optionale Komponenten und Dienstleistungen nicht konsequent in der BOM und damit im Angebotspreis erfasst werden. Automatisierte, regelbasierte Varianten‑BOMs und Kostenroll‑ups stellen sicher, dass jede Schraube und jede Montageleistung berechnet wird.

Affected Stakeholders

Vertriebsinnendienst / Angebotswesen, Arbeitsvorbereitung, Produktmanagement, Geschäftsführung

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Financial Impact

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Current Workarounds

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Methodology & Sources

Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.

Evidence Sources:

Related Business Risks

Fehlkalkulation der Materialkosten im Stückverzeichnis

Quantified (logic-based): 1–3% of annual material spend lost, typically AUD 50,000–200,000 p.a. for a mid-sized Australian furniture manufacturer, plus 10–20 Produktionsstunden/Monat Stillstand durch fehlende Teile.

Verschwendung und Ausschuss durch fehlerhafte oder unvollständige Stücklistenangaben

Quantified (logic-based): 1–2 % der jährlichen Materialkosten für Holz, Plattenwerkstoffe, Beschläge und Oberflächen als Ausschuss und Nacharbeit; bei AUD 3–6 Mio. Materialvolumen entspricht dies AUD 30,000–120,000 pro Jahr plus 200–400 Arbeitsstunden Nacharbeit.

Kosten für mangelhafte Produktqualität durch falsche Materialzuordnung in der Stückliste

Quantified (logic-based): 0,5–1 % des Jahresumsatzes für Garantien, Rücknahmen und Ersatzlieferungen; bei AUD 4–8 Mio. Umsatz ca. AUD 20,000–80,000 p.a., plus interne Bearbeitungszeit (100–200 Stunden Kundenservice und Technik).

Fehlentscheidungen bei Pricing und Sortimentssteuerung durch falsche Stücklisten-Kostenbasis

Quantified (logic-based): 1–3 Prozentpunkte unerkannt verlorene Marge auf Kernsortimente; typischerweise AUD 50,000–150,000 EBIT-Effekt pro Jahr bei einem mittelgroßen australischen Möbelhersteller.

Fehlkalkulation individueller Aufträge durch komplexe Preisgestaltung

Geschätzt 2–5 % des Jahresumsatzes durch Unterkalkulation und nicht fakturierte Leistungen; bei 20 Mio. AUD Umsatz etwa 0,4–1,0 Mio. AUD p.a.

Kosten durch Fehlkonfiguration und Nacharbeit bei Sonderanfertigungen

Geschätzt 3–8 % der Projektumsätze durch Nacharbeit, Ersatzlieferungen und Preisnachlässe; bei 10 Mio. AUD Projektumsatz etwa 0,3–0,8 Mio. AUD p.a.

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