🇦🇺Australia

Umsatzverlust durch nicht abgerechnete Zusatzleistungen und verpasste Upgrades bei Brillengläsern

4 verified sources

Definition

Der australische Brillenmarkt ist stark retail‑getrieben: Neben der reinen Sehstärke werden vielfach Zusatzoptionen wie Entspiegelungen, Härtungen, Blaulichtfilter, Tönungen und höherbrechende Materialien verkauft. Große Ketten bewerben typischerweise Paketpreise mit bestimmten Beschichtungen und Aufpreisen für Premiumoptionen (beobachtbar in ihren Online-Konfiguratoren und Preismodellen, auch wenn konkrete Zahlen nicht in den genannten Quellen stehen). Die Fulfillment‑Prozesse umfassen typischerweise mehrere Schritte: Augenuntersuchung, Auswahl der Fassung, Auswahl von Glasdesign und Beschichtungen, Erfassung im Praxis-/Kassensystem und Übertragung an das Labor.[5][9] Wo diese Schritte manuell oder getrennt erfolgen, entstehen systematisch drei Arten von Umsatzverlust: (1) Upgrades, die im Beratungsgespräch zwar erwähnt, im System oder Laborauftrag aber nicht erfasst werden; (2) Zusatzleistungen (z. B. zweite Brille, Computerbrille, Sonnenclip), die aufgrund von Zeitdruck bei langen Bestellprozessen nicht aktiv angeboten werden; (3) nicht abgerechnete Nachanpassungen oder Glasneubestellungen, die als „Service“ laufen, obwohl sie abrechenbar wären. In internationalen Fulfillment-Beschreibungen wird betont, dass korrekte Zuordnung von Glasart, Beschichtung und Rahmenstil zu jeder Bestellung kritisch ist, was zeigt, wie leicht in dieser Phase Fehler passieren.[4][8] Branchenerfahrung im optischen Einzelhandel legt nahe, dass strukturierte Zusatzverkäufe 10–20 % Mehrumsatz pro Brillenauftrag generieren können, während Praxen ohne systematischen Prozess häufig nur 3–5 % realisieren. Für eine Praxis, die 3.000 Brillen pro Jahr zu einem durchschnittlichen Verkaufspreis von AUD 350 verkauft, entspräche ein zusätzlich realisierbarer Upgrade-Umsatz von konservativ AUD 20 pro Auftrag einem Potenzial von AUD 60.000. Selbst wenn nur ein Drittel dieser zusätzlichen Upgrades heute aufgrund Prozessmängeln verloren geht, sind das rund AUD 20.000 nicht realisierter Umsatz pro Jahr.

Key Findings

  • Financial Impact: Quantifiziert (logische Schätzung): Ca. AUD 15.000–40.000/Jahr je Praxis an entgangenem Zusatzumsatz; Beispiel: 3.000 Aufträge × AUD 20 potenzieller Upgrade-Umsatz × 1/3 nicht realisiert ≈ AUD 20.000 verlorener Jahresumsatz.
  • Frequency: Täglich; jede Brillenbestellung bietet potenzielle, aber oft ungenutzte Upgrade- und Zusatzverkaufsmöglichkeiten.
  • Root Cause: Nicht standardisierte Beratungs- und Verkaufsprozesse, fehlende digitale Konfiguratoren mit Pflichtauswahl von Glasoptionen, Medienbruch zwischen Beratung (Papier, Gespräche) und Bestelleingabe, Zeitdruck bei langen Bestellformularen und fehlende KPIs/Anreize für strukturierte Zusatzverkäufe.

Why This Matters

The Pitch: Optometry practices in Australia 🇦🇺 verschenken typischerweise AUD 15.000–40.000 pro Jahr, weil Zusatzleistungen wie Entspiegelung, Blaulichtfilter oder Premium-Glasmaterial bei der Bestellung nicht systematisch angeboten und abgerechnet werden. Ein digital geführter Verkaufs- und Bestellprozess mit Pflichtfeldern für Upgrades reduziert diesen Umsatzverlust.

Affected Stakeholders

Optical Dispenser, Optometrist, Practice Manager, Sales/Front-of-house, Finance Manager in multi-site groups

Deep Analysis (Premium)

Financial Impact

Financial data and detailed analysis available with full access. Unlock to see exact figures, evidence sources, and actionable insights.

Unlock to reveal

Current Workarounds

Financial data and detailed analysis available with full access. Unlock to see exact figures, evidence sources, and actionable insights.

Unlock to reveal

Get Solutions for This Problem

Full report with actionable solutions

$99$39
  • Solutions for this specific pain
  • Solutions for all 15 industry pains
  • Where to find first clients
  • Pricing & launch costs
Get Solutions Report

Methodology & Sources

Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.

Evidence Sources:

Related Business Risks

Verlust von Umsatz durch lange Brillenglas-Bearbeitungs- und Lieferzeiten

Quantifiziert (logische Schätzung): 1–3 % Umsatzverlust im Brillenbereich. Beispiel: Bei AUD 800.000 Praxisumsatz und 60 % Brillenanteil verursacht ein konservativer 2 %-Verlust im Brillensegment etwa AUD 9.600 entgangenen Jahresumsatz.

Verzögerter Zahlungseingang durch manuelle Abrechnung und Nachbearbeitung von Brillenaufträgen

Quantifiziert (logische Schätzung): Zusätzliche 10–20 Tage DSO im Brillensegment. Beispiel: Bei einem offenen Auftragsvolumen von AUD 350.000 führt eine um 7 Tage längere Time-to-Cash zu ca. AUD 6.700 zusätzlichem gebundenem Working Capital; bei 14 Tagen etwa AUD 13.400.

Nicht abgerechnete Kontaktlinsen-Anpassungen und Nachsorge

Quantified: ca. AUD 14.000–28.000 Umsatzverlust pro Praxis und Jahr (1–2 unbezahlte Kontaktlinsen-Konsultationen pro Werktag à ~AUD 60).

Umsatzverlust durch vergriffene Kontaktlinsen-Testlinsen

Quantified: ca. 2–5 % des Kontaktlinsenumsatzes; bei AUD 300.000 CL-Umsatz ≈ AUD 6.000–15.000 entgangener Umsatz pro Jahr durch Stock-outs von Trial- und Standardlinsen.

Überbestände und ablaufende Kontaktlinsenbestände im Lager

Quantified: typischerweise 5–10 % Lagerabschreibung auf Kontaktlinsenbestände; bei AUD 30.000 Lagerwert ≈ AUD 1.500–3.000 direkte Kosten pro Jahr, exklusive Kapitalkosten der Überbestände.

Kundenabwanderung durch langsame Kontaktlinsenbestellung und -abwicklung

Quantified: ca. 5–15 % Kundenabwanderung von Kontaktlinsenpatienten; bei AUD 300.000 CL-Umsatz ≈ AUD 15.000–45.000 entgangener Jahresumsatz.

Request Deep Analysis

🇦🇺 Be first to access this market's intelligence