Umsatzverlust durch vergriffene Kontaktlinsen-Testlinsen
Definition
Alcon bewirbt in Australien seine MyAlcon FitSCAN App als Lösung, um Zeit beim Nachbestellen von Trial-Kontaktlinsen zu sparen und explizit, um zu verhindern, dass Linsen in den Fitting-Sets vergriffen sind: Die App nutzt Bilderkennung, um leere Fächer im Fitting-Set zu erkennen, "save time on restocking trial contact lenses" und verspricht "more fits, more sales" sowie "with less lenses out of stock, your practice can gain a competitive edge".[1] Dies impliziert, dass manuelles Bestandsmanagement aktuell zu Stock-outs von Testlinsen führt, wodurch Fittings verschoben oder ganz unterbleiben. Branchenberichte zum australischen Kontaktlinsenmarkt heben hervor, dass automatisierte Inventur-Managementsysteme Stockouts im Einzelhandel um rund 35 % reduzieren können.[3][7] Überträgt man dies konservativ auf eine Praxis mit AUD 300.000 Jahresumsatz aus Kontaktlinsen, bei der 2–5 % der potenziellen Umsätze durch nicht verfügbare Testlinsen/Standardstärken verloren gehen, entspricht dies AUD 6.000–15.000 p.a. Die Aussage "more fits, more sales" ist ein direkter Hinweis, dass jeder nicht durchführbare Erst-Fit einen verlorenen Verkaufs- und Folgeumsatz-Zyklus bedeutet.[1][3]
Key Findings
- Financial Impact: Quantified: ca. 2–5 % des Kontaktlinsenumsatzes; bei AUD 300.000 CL-Umsatz ≈ AUD 6.000–15.000 entgangener Umsatz pro Jahr durch Stock-outs von Trial- und Standardlinsen.
- Frequency: Regelmäßig; typischerweise wöchentlich/monatlich auftretende Lücken in Fitting-Sets und Lager, besonders bei manueller Kontrolle.
- Root Cause: Manuelle, sporadische Sichtprüfung der Fitting-Sets; fehlende automatisierte Bestandsführung und Nachbestellregeln; keine Nutzung von Lieferanten-Apps oder Praxismanagement-Schnittstellen; unklare Verantwortlichkeiten für Lagerpflege.
Why This Matters
The Pitch: Optometrie-Praxen in Australien 🇦🇺 verlieren schätzungsweise 2–5 % ihres Kontaktlinsenumsatzes jährlich, weil Testlinsen und gängige Stärken nicht vorrätig sind. Automation of trial set scanning and inventory-driven reordering eliminates this risk.
Affected Stakeholders
Optometristen, Dispenser/Optical Assistants, Praxismanager, Einkauf/Lagerverwaltung
Deep Analysis (Premium)
Financial Impact
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Current Workarounds
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Methodology & Sources
Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.
Related Business Risks
Nicht abgerechnete Kontaktlinsen-Anpassungen und Nachsorge
Überbestände und ablaufende Kontaktlinsenbestände im Lager
Kundenabwanderung durch langsame Kontaktlinsenbestellung und -abwicklung
Fehlentscheidungen bei Sortiment und Einkauf von Kontaktlinsen
Verlust von Umsatz durch lange Brillenglas-Bearbeitungs- und Lieferzeiten
Umsatzverlust durch nicht abgerechnete Zusatzleistungen und verpasste Upgrades bei Brillengläsern
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