Kosten durch Wiedereinweisungen und Fehlentlassungen wegen unzureichender Entlassungsplanung
Definition
Forschung zu OT‑Entlassungsplanung bei älteren Erwachsenen zeigt, dass strukturierte Programme mit Hausbesuchen vor und nach der Entlassung darauf abzielen, funktionelle Schwierigkeiten zu reduzieren, die nach der Hospitalisation häufig sind.[2] Niedrigere funktionelle Fähigkeiten erhöhen das Risiko von Wiedereinweisungen und Pflegeheimeintritt.[2] Leitlinien betonen, dass erfolglose Entlassungsplanung – etwa fehlende Hilfsmittelorganisation, unzureichende häusliche Vorbereitung oder mangelnde Schulung von Patienten mit Kommunikationsstörungen – zu schlechteren Outcomes und höherer Inanspruchnahme von Gesundheitsdiensten führen kann.[2][3][4][5][8] Diese Ereignisse erzeugen direkte Kosten (zusätzliche Krankenhaustage) und Opportunitätskosten (Belegung von Betten, die für andere Patienten genutzt werden könnten).
Key Findings
- Financial Impact: Logik-basiert: Wenn nur 1–2 % der älteren Reha-Patienten aufgrund vermeidbarer funktioneller Probleme wieder eingewiesen werden und jede Wiedereinweisung durchschnittlich AUD 5.000–10.000 kostet, entstehen pro 1.000 Patienten jährlich etwa AUD 50.000–200.000 zusätzliche Behandlungskosten, die bei besserer Entlassungsplanung reduziert werden könnten.
- Frequency: Vor allem bei älteren multimorbiden Patienten mit Mobilitäts-, Kognitions- oder Kommunikationsproblemen; regelmäßig in Akut- und Rehabilitationskliniken mit hohem Anteil geriatrischer Patienten.
- Root Cause: Unvollständige oder verspätete OT- und physio-basierte Hausbeurteilungen; fehlende strukturierte Outcome-Messungen zur Identifikation von Patienten mit hohem Risiko für Funktionsverlust; unzureichende Einbindung von Speech Pathology bei Patienten mit Aphasie oder Dysphagie, was zu Medikations- und Ernährungsfehlern nach der Entlassung führt.[2][4][5][8]
Why This Matters
The Pitch: Akutkrankenhäuser und Rehazentren in Australien 🇦🇺 verlieren schätzungsweise AUD 100.000+ pro Jahr pro Einrichtung durch vermeidbare Wiedereinweisungen, verlängerte Liegedauer und ungeplante Nachversorgung infolge unzureichender therapeutenbasierter Entlassungsplanung. Digitale Pfade mit strukturierten Outcome-Messungen reduzieren diese Qualitätskosten.
Affected Stakeholders
Krankenhausgeschäftsführung, Allied-Health-Leitungen, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Discharge Planner, Qualitäts- und Risikomanager
Deep Analysis (Premium)
Financial Impact
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Current Workarounds
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Methodology & Sources
Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.
Related Business Risks
Übermäßiger Zeit- und Personaleinsatz für manuelle Entlassungsplanung
Kapazitätsverlust durch verzögerte oder ineffiziente Entlassungen
Patienten- und Zuweiserunzufriedenheit durch unstrukturierte Outcome-Kommunikation
MBS Claim Denials and Audits
Incorrect MBS Item Selection
Überbestände und Ablauf von Verbrauchsmaterialien
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