Patienten- und Zuweiserunzufriedenheit durch unstrukturierte Outcome-Kommunikation
Definition
Nationale Leitlinien fordern, dass bei Entlassung eine Zusammenfassung an den Hausarzt und andere relevante Behandler gesendet wird, einschließlich funktioneller Statusinformationen und weiterer Therapiebedarfe.[1][3][4][8] Für Menschen mit Kommunikationsstörungen (z. B. Aphasie) wurden spezifische Checklisten für die Entlassungsplanung entwickelt, die eine verständliche Patienteninformation sicherstellen sollen.[5] Fehlen strukturierte Outcome-Reports über alle Disziplinen (Physio, OT, Speech), sind Hausärzte und andere Zuweiser gezwungen, Informationen nachzufordern oder sehen die Versorgungsqualität als unzureichend an. Dies kann Überweisungsmuster zugunsten von Einrichtungen mit besseren Informationsflüssen verschieben.
Key Findings
- Financial Impact: Logik-basiert: Wenn eine Praxis pro Jahr 300 neue Patienten über Zuweiser gewinnt und 5–10 % dieser Überweisungen aufgrund unzureichender Entlassungs- und Outcome-Kommunikation verloren gehen (durch Wechsel des Zuweisers zu anderen Anbietern), entspricht dies bei durchschnittlich AUD 800 Umsatz pro Episode einem potenziellen Verlust von AUD 12.000–24.000 jährlich.
- Frequency: Insbesondere relevant für private und NGO-Therapieanbieter, die stark auf Überweisungen von GPs, Orthopäden, Reha-Ärzten, NDIS-Support-Koordinatoren und DVA angewiesen sind.
- Root Cause: Keine standardisierten, disziplinübergreifenden Entlassungs- und Outcome-Berichte; manuelle Erstellung von Briefen in Word/PDF; fehlende automatische Versendung an GPs und Kostenträger; Outcome-Daten werden zwar erhoben, aber nicht in für Zuweiser nutzbare Form gebracht.[1][3][4][5][8]
Why This Matters
The Pitch: Therapiepraxen und Rehazentren in Australien 🇦🇺 verlieren schätzungsweise 5–15 % potenzieller Folgeüberweisungen wegen mangelhafter, spät versendeter oder inkonsistenter Entlassungsberichte und Outcome-Daten. Automatisierte, standardisierte Outcome-Reports können den Überweiserzufluss im Wert von Zehntausenden AUD pro Jahr sichern.
Affected Stakeholders
Praxisinhaber von Physio-/Ergo-/Logopädiepraxen, Marketing- und Zuweiser-Relations-Manager, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, GPs und Reha-Ärzte als externe Stakeholder
Deep Analysis (Premium)
Financial Impact
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Current Workarounds
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Methodology & Sources
Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.
Related Business Risks
Übermäßiger Zeit- und Personaleinsatz für manuelle Entlassungsplanung
Kosten durch Wiedereinweisungen und Fehlentlassungen wegen unzureichender Entlassungsplanung
Kapazitätsverlust durch verzögerte oder ineffiziente Entlassungen
MBS Claim Denials and Audits
Incorrect MBS Item Selection
Überbestände und Ablauf von Verbrauchsmaterialien
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