Fehlerhafte Anwendung von Tarif-, Zuschlags- und Abgabenregeln in der Fahrerabrechnung
Definition
Mehrere Bundesstaaten regulieren die maximal zulässigen Taxitarife, einschließlich Flagfall, Kilometer- und Minutenpreis, sowie Zuschläge für Nacht‑ und Peak‑Zeiten.[3][7][8] In Victoria müssen Taximeter für alle ungebuchten Fahrten verwendet werden, mit komplexen Tag-/Nacht-/Peak‑Tarifen und unterschiedlichen Sätzen für Standard- und Großraumfahrzeuge; außerdem fällt eine CPV‑Levy von 1,20 AUD pro Fahrt an, die je nach Buchungsart entweder der Booking Service Provider oder der Fahrer/Betreiber schuldet.[3] In Queensland und Western Australia existieren ebenso detaillierte Maximaltarife und Zuschlagsregeln für on‑demand rank or hail Fahrten.[7][8] Parallel dazu erhalten Fahrer je nach Bundesstaat einen prozentualen Anteil an allen „chargeable fares“, inkl. GST (z.B. 45 % im ersten Jahr, 50 % für erfahrene NSW‑Fahrer).[1] Ohne ein System, das Tarife, Zuschläge, Servicegebühren (z.B. bis 6 % bei CPV‑Kartenzahlungsgeräten) und Levies automatisch aufschlüsselt und der richtigen Partei zuordnet, ist es in der Praxis üblich, dass Provisionsberechnungen auf rohen Taximeter‑Summen oder Kassensummen basieren. Das führt häufig dazu, dass z.B. Levies, Kreditkartengebühren oder nicht provisionsfähige Zuschläge entweder fälschlich in die Provisionsbasis einbezogen oder daraus ausgeschlossen werden. Die Folgen sind: a) Fahrer werden über- oder unterbezahlt und fordern Nachzahlungen oder es kommt zu Fluktuation und Rechtsstreitigkeit; b) Betreiber verrechnen den CPV‑Levy oder ähnliche Abgaben falsch und tragen Kosten, die eigentlich vom BSP oder Fahrer zu tragen wären.[3] Bei durchschnittlichen Fahren von z.B. 4,50–7,80 AUD Flagfall, 1,87–2,49 AUD/km und zusätzlichen Minutenpreisen[3][8] können selbst kleine Erfassungsfehler von 1–2 % des Umsatzes durch falsche Zuschlagsbehandlung in einer Flotte mit mehreren Fahrzeugen relevante Beträge aufs Jahr gesehen ausmachen. Diese Verluste entstehen direkt in der Payroll‑ und Provisionsberechnung.
Key Findings
- Financial Impact: Logikbasiert: Bei einer Flotte mit 20 Fahrzeugen und durchschnittlich 80.000 AUD jährlichem Fahrtenumsatz pro Fahrzeug (1,6 Mio. AUD gesamt) führen falsch behandelte Zuschläge, Levies und Gebühren von konservativ 1–2 % zu 16.000–32.000 AUD jährlicher Fehlallokation (Überzahlungen an Fahrer oder nicht weiterbelastete Abgaben).
- Frequency: Laufend bei jeder Schichtabrechnung, besonders in Bundesstaaten mit komplexen Tarifsystemen und Levies (Victoria, Queensland, WA).
- Root Cause: Trennung zwischen Tarifsystem (Taxameter/BSP‑System), Zahlungsabwicklung und Lohn-/Provisionsabrechnung; fehlende automatische Kennzeichnung, welche Tarifelemente provisionsfähig sind; manuelle Schichtzettel ohne Tarifaufschlüsselung.
Why This Matters
The Pitch: Taxi- und Limousinenanbieter in Australien 🇦🇺 verlieren jährlich 1–3 % ihres Fahrtenumsatzes durch falsche Berücksichtigung von Tarifen, Peak‑Surcharges und Pflichtabgaben in der Fahrerprovision. Eine automatisierte, tarifbewusste Fahrerabrechnung reduziert Rückrechnungen, Streitfälle und regulatorisches Risiko.
Affected Stakeholders
Taxi- und Limousinenbetreiber, Disponenten / Booking Service Provider (BSP), Payroll‑Sachbearbeiter, Fahrer
Deep Analysis (Premium)
Financial Impact
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Current Workarounds
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Methodology & Sources
Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.
Evidence Sources:
- https://safetransport.vic.gov.au/on-the-road/commercial-passenger-vehicles/cpv-drivers/fares-and-levies/
- https://www.transport.wa.gov.au/on-demand-transport/booking-services/rank-hail-taxi-fares
- https://www.qld.gov.au/transport/public/operators/information-for-passengers/passenger-rights-and-fares/taxi-service-standards
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