🇦🇺Australia

Falsche Kalkulation des Einstandspreises pro Artikel/Größe führt zu Margenverlust

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Definition

Australische Importeure sollen bei der Preissetzung die vollständigen Landed Costs einpreisen, d. h. Produktkosten plus Fracht, Zölle, GST, Versicherung und Handling Fees je Einheit.[1][7][5] Wenn Schuhe jedoch nur auf Basis des FOB-Preises oder pauschal pro Container kalkuliert werden, werden zusätzliche Kosten nicht auf jede Style/Size-Kombination verteilt. Branchenbeispiele zeigen, dass fehlerhafte Landed-Cost-Kalkulationen dazu führen, dass Produkte unter den tatsächlichen Kosten verkauft werden – z. B. Verkaufspreis 45 AUD bei realem Landed Cost von 55 AUD, also 10 AUD Verlust pro Einheit.[2] Da Wholesale-Footwear hohe Volumina je Style/Size fährt, akkumulieren sich kleine Fehler in der Kalkulation (z. B. fehlende Hafen- oder Zollgebühren) schnell zu signifikanten Margenverlusten über die Kollektion.

Key Findings

  • Financial Impact: Quantified (LOGIC + SOFT): Branchenbeispiele zeigen Verluste von ca. 10 AUD pro Einheit, wenn Landed Costs nicht vollständig berücksichtigt werden.[2] Für einen australischen Schuhgroßhändler mit 50.000 Paaren p.a. in importierten Styles entspricht ein systematischer Unterkalkulationsfehler von nur 2 AUD pro Paar einer Margeinbuße von 100.000 AUD pro Jahr; bei 5 % Umsatzmarge-Ziel entspricht dies typischerweise 2–5 % unerkanntem Margenverlust des betroffenen Sortiments.[1][2][5]
  • Frequency: Laufend bei jeder Importlieferung und jeder Preisliste; besonders häufig bei Saisonwechseln und neuen Styles, wenn Kostenstrukturen sich ändern (Frachtsätze, Zollsätze).
  • Root Cause: Manuelle oder vereinfachte Verteilung von Fracht-, Zoll-, GST- und Nebenkosten auf SKU-Ebene; fehlende IT-Unterstützung für Landed-Cost-Verteilung; unvollständige Berücksichtigung von Port Charges, Insurance und Handling Fees; keine Nachkalkulation nach Erhalt der finalen Importdokumente.

Why This Matters

The Pitch: Wholesale-Footwear-Importeure in Australien 🇦🇺 verlieren typischerweise 2–5 % Marge, weil der Landed Cost pro Style/Size nicht korrekt berechnet und in die Preisliste übernommen wird. Automation der verursachungsgerechten Kostenverteilung (Fracht, Zoll, GST, Gebühren) auf jede Größe eliminiert diese versteckten Margenverluste.

Affected Stakeholders

Leitung Einkauf, Merchandise Planning, Pricing Manager, Finanzleitung (CFO), Controlling, Supply-Chain-Management

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Financial Impact

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Current Workarounds

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Methodology & Sources

Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.

Evidence Sources:

Related Business Risks

Fehlentscheidungen bei Sortiments- und Lieferantenauswahl durch falsche Landed-Cost-Vergleiche

Quantified (LOGIC): Studienbeispiele zu Landed-Cost-Vergleichen zeigen, dass der vermeintlich günstigere Lieferant am Ende bis zu 35–40 % höheren Total Landed Cost verursachen kann, wenn alle Kosten eingerechnet werden.[5][6] Übertragen auf einen jährlichen Import-Ware-Einkauf von 5 Mio. AUD im Wholesale-Footwear sind 2–3 % vermeidbare Mehrkosten durch suboptimale Lieferantenentscheidung realistisch, also ca. 100.000–150.000 AUD p.a.

Fehlende oder falsche Ermittlung der bemessungsrelevanten Kostenbestandteile für GST und Zölle

Quantified (LOGIC): Bei einer typischen Importcharge von 200.000 AUD Warenwert und zusätzlichen Fracht/Versicherung/Fees von 40.000 AUD ergibt sich ein Customs Value von 240.000 AUD. Wird fälschlich nur der Warenwert deklariert, sind 10 % GST auf 40.000 AUD, also 4.000 AUD pro Shipment zu wenig gezahlt.[1] Bei 12 Shipments p.a. entspricht das 48.000 AUD falsch berechneter GST pro Jahr. Im Prüfungsfall können Nachforderungen über 4 Jahre plus Zinsen und Strafzuschlag leicht 200.000–250.000 AUD erreichen.

Manuelle Landed-Cost-Verteilung auf tausende Schuh-Artikelnummern führt zu Kapazitäts- und Planungsverlusten

Quantified (LOGIC): Angenommen, pro großer Importlieferung fallen 20–40 Stunden qualifizierte Facharbeit (Cost Accountant, Controller) für Datensammlung, Verteilung und Abstimmung der Landed Costs an, mit Vollkosten von ca. 70–90 AUD pro Stunde, ergibt dies 1.400–3.600 AUD Personalkosten pro Shipment. Bei 24 Shipments p.a. entsprechen die Opportunitätskosten 33.600–86.400 AUD jährlich. Zusätzlich entstehen indirekte Kosten durch verzögerte Preisanpassungen und spätere Reaktionen auf Frachtrate-Änderungen.

Defective Product Chargebacks

$25 AUD fee per chargeback + full transaction value lost if unresolved[1][6]

Vendor Chargeback Disputes

$25 AUD admin fee per chargeback + disputed invoice value[1]

Premium Pricing on Drop Ship Orders

35% discount on retail but 20-50% premium vs bulk wholesale (AUD 10-30 extra per pair)

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