Manuelle Landed-Cost-Verteilung auf tausende Schuh-Artikelnummern führt zu Kapazitäts- und Planungsverlusten
Definition
Fachartikel betonen, dass die Berechnung des totalen Landed Cost in der Praxis komplex ist, da neben Produktkosten zahlreiche zusätzliche Kosten (Transport, Zölle, Steuern, Versicherung, Handling Fees, Verpackung, Währungsumrechnung) einzubeziehen sind.[3][5][6] Diese Komplexität steigt stark mit der Zahl der SKUs. Im Wholesale-Footwear wird typischerweise ein Style in vielen Größen, Farben und Weiten geführt, sodass eine Containerlieferung mehrere tausend Einheiten und hunderte Style/Size-Kombinationen umfasst. Ohne spezialisierte Software werden Fracht-, Zoll- und Nebenkosten manuell nach Volumen, Gewicht oder Stückzahl verteilt, kontrolliert und in Systeme übertragen. Dies verursacht erheblichen Zeitaufwand in Finance, Controlling und Supply Chain und verzögert Preisentscheidungen, Nachkalkulationen und Sortimentssteuerung.
Key Findings
- Financial Impact: Quantified (LOGIC): Angenommen, pro großer Importlieferung fallen 20–40 Stunden qualifizierte Facharbeit (Cost Accountant, Controller) für Datensammlung, Verteilung und Abstimmung der Landed Costs an, mit Vollkosten von ca. 70–90 AUD pro Stunde, ergibt dies 1.400–3.600 AUD Personalkosten pro Shipment. Bei 24 Shipments p.a. entsprechen die Opportunitätskosten 33.600–86.400 AUD jährlich. Zusätzlich entstehen indirekte Kosten durch verzögerte Preisanpassungen und spätere Reaktionen auf Frachtrate-Änderungen.
- Frequency: Bei jedem Importvorgang; in der Praxis monatlich oder häufiger bei größeren Wholesale-Footwear-Importeuren.
- Root Cause: Kein integriertes Landed-Cost-Modul im ERP/Warenwirtschaftssystem; Medienbrüche zwischen Spediteur-Rechnungen, Zollpapieren und interner Kalkulation; hoher Detaillierungsgrad (Style/Size) bei gleichzeitiger Anforderung an verursachungsgerechte Zuordnung; Fehlen von Standardregeln für Kostenverteilung.
Why This Matters
The Pitch: Australische Wholesale-Schuhhändler verschwenden 20–40 Stunden Facharbeitszeit pro größerer Importlieferung mit manueller Landed-Cost-Verteilung. Bei monatlichen Shipments summiert sich das leicht auf 50.000–100.000 AUD Personalkosten pro Jahr. Automatisierte Landed-Cost-Engines im ERP-System geben diese Kapazität frei und beschleunigen Time-to-Market.
Affected Stakeholders
Finanzabteilung / Cost Accounting, Supply-Chain- und Logistik-Teams, Merchandise Planning, IT/ERP-Verantwortliche, Geschäftsführung in mittelgroßen Importhäusern
Deep Analysis (Premium)
Financial Impact
Financial data and detailed analysis available with full access. Unlock to see exact figures, evidence sources, and actionable insights.
Current Workarounds
Financial data and detailed analysis available with full access. Unlock to see exact figures, evidence sources, and actionable insights.
Get Solutions for This Problem
Full report with actionable solutions
- Solutions for this specific pain
- Solutions for all 15 industry pains
- Where to find first clients
- Pricing & launch costs
Methodology & Sources
Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.
Related Business Risks
Falsche Kalkulation des Einstandspreises pro Artikel/Größe führt zu Margenverlust
Fehlentscheidungen bei Sortiments- und Lieferantenauswahl durch falsche Landed-Cost-Vergleiche
Fehlende oder falsche Ermittlung der bemessungsrelevanten Kostenbestandteile für GST und Zölle
Defective Product Chargebacks
Vendor Chargeback Disputes
Premium Pricing on Drop Ship Orders
Request Deep Analysis
🇦🇺 Be first to access this market's intelligence