🇦🇺Australia

Überbestände, Fehlbestände und Eilbestellungen durch ineffizentes Bestellwesen

3 verified sources

Definition

Australische Möbel- und Einrichtungs-Großhändler sind stark von Beschaffungszyklen aus Asien und langen Lieferzeiten abhängig, weshalb präzises Order-Management entscheidend ist.[1][2] Spezialisierte Order-Management-Software für Lieferanten wird in Australien damit beworben, dass sie automatisch Bestellungen auslöst, sobald der Bestand einen Schwellenwert unterschreitet, um Out-of-Stock-Situationen zu vermeiden und die Order-to-Cash-Zeit zu verbessern.[3][6] Ohne solche Systeme werden Bestellungen oft nach Gefühl oder in Excel geplant, was zu Überbeständen (hohe Lagerkosten, Abschreibungen auf nicht verkaufte Ware) und Fehlbeständen (verpasste Verkäufe, teure Luftfracht/Eilversand) führt. Branchenberichte für Handel und Großhandel schätzen die Gesamtkosten ungenauer Bestände regelmäßig auf 2–4 % des Warenwerts pro Jahr; in einem Großhandel mit AUD 10 Mio. Wareneinsatz sind dies AUD 200.000–400.000 jährlich.

Key Findings

  • Financial Impact: Quantified: 2–4 % des jährlichen Wareneinsatzes; Beispiel: AUD 200.000–400.000 p.a. bei AUD 10 Mio. Wareneinsatz durch Abschreibungen, zusätzliche Lagerkosten und Eilfracht.
  • Frequency: Wiederkehrend, vor allem zu Saisonwechseln (Sommer-/Outdoor-Möbel, Innenausstattung) und bei Aktionsware.
  • Root Cause: Fehlende integrierte Bestands- und Prognosefunktionen im PO-Prozess; keine automatischen Mindestbestandsalarme; unzureichende Transparenz über Lieferzeiten und Lieferanten-ETAs.

Why This Matters

The Pitch: Wholesale Furniture and Home Furnishings Händler in Australia 🇦🇺 verlieren typischerweise 2–4 % ihres jährlichen Wareneinsatzes durch Überbestände, Abschreibungen und teure Eilbestellungen infolge manueller PO-Planung. Automation of Bestandsabgleich, automatisierte Nachbestellung und Lieferanten-ETAs reduziert diese Verluste deutlich.

Affected Stakeholders

Einkaufsleiter, Bestandsmanager, Supply-Chain-Manager, Finanzleiter (wegen Working Capital)

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Financial Impact

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Current Workarounds

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Methodology & Sources

Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.

Evidence Sources:

Related Business Risks

Preisabweichungen und ungeplante Rabatte in Lieferantenverträgen

Quantified: ca. 0,5–1 % des jährlichen Wareneinkaufs; Beispiel: AUD 50.000–100.000 p.a. Mehrkosten je AUD 10 Mio. Einkaufsvolumen durch Preisfehler und entgangene Rabatte.

Verlängerte Time-to-Cash durch verzögerte Lieferantenabstimmung und PO-Freigabe

Quantified: 10–20 zusätzliche Tage DSO (Days Sales Outstanding) im Projektgeschäft; Beispiel: Bei AUD 2 Mio. durchschnittlich offenem Auftragsvolumen und 6 % Finanzierungskosten ca. AUD 12.000–24.000 p.a. reine Finanzierungskosten.

Fehlentscheidungen in der Lieferantenauswahl und -verhandlung mangels Transparenz

Quantified: 1–3 % des jährlichen Einkaufsvolumens durch nicht optimierte Lieferantenkonditionen; Beispiel: AUD 100.000–300.000 p.a. bei AUD 10 Mio. Einkaufsvolumen.

Verzögerter Zahlungseingang durch lange Zahlungsziele und überfällige Forderungen

Quantified (logic): Zusätzliche Finanzierungskosten von ca. AUD 22.000–33.000 pro Jahr je 10 Tage zusätzlicher DSO auf AUD 10 Mio. Kreditumsatz; bei Einsatz von Factoring 2–4 % Gebühren auf fakturierte, langsam zahlende Forderungen, also ca. AUD 200.000–400.000 p.a. auf AUD 10 Mio. fakturierte Umsätze.

Erlösverluste durch strittige Rechnungen und nicht fakturierte Leistungen

Quantifiziert (Logik, konservativ): 0,5–1,5 % Umsatzverlust durch strittige Forderungen, Rabatt-/Preisfehler und nicht berechnete Verzugszinsen; für einen Möbelgroßhändler mit AUD 10 Mio. Jahresumsatz entspricht dies rund AUD 50.000–150.000 p.a.

Hohe Innenkosten im Mahnwesen und Inkasso durch manuelle Prozesse

Quantifiziert (Logik): Externe Inkasso‑Provisionen von geschätzt 10–30 % auf eingezogene Forderungen; bei AUD 300.000 jährlich an überfälligen Forderungen im Inkasso ergeben sich ca. AUD 30.000–90.000 p.a. an Gebühren plus 0,5–1 FTE interner AR‑Ressourcen (ca. AUD 40.000–80.000 p.a.), insgesamt rund AUD 70.000–170.000 p.a.

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