Verlängerte Time-to-Cash durch verzögerte Lieferantenabstimmung und PO-Freigabe
Definition
Australische Softwarelösungen für die Möbelbranche zeigen, dass bei kundenspezifischen Möbeln der Prozess von Angebot über Bestellung, externe Fertigung, QA bis zur Lieferung hochgradig voneinander abhängt.[2] Systeme mit Supplier-Portal ermöglichen Lieferanten, Angebote abzugeben, Bestellungen zu akzeptieren, ETAs zu aktualisieren und Fertigstellungsmeldungen hochzuladen, wodurch Wartezeiten reduziert werden.[2] Ebenso betonen Supplier-Order-Management-Systeme, dass Automatisierung die Order-to-Cash-Zeit verkürzt.[3] Wenn dieser Ablauf stattdessen per E-Mail und manuellen Freigaben erfolgt, entstehen typischerweise Verzögerungen von mehreren Tagen pro Auftrag (Angebotsrunden, Rückfragen, Freigaben), bevor die Produktion beginnt. Bei Zahlungszielen, die an Lieferung oder Abnahme geknüpft sind, verlängert dies den Cash-Eingang um geschätzt 10–20 Tage, was bei einem offenen Auftragsbestand von z.B. AUD 2 Mio. schnell Finanzierungskosten von 5–8 % p.a. auf dieses gebundene Kapital bedeutet (AUD 10.000–30.000 p.a.).
Key Findings
- Financial Impact: Quantified: 10–20 zusätzliche Tage DSO (Days Sales Outstanding) im Projektgeschäft; Beispiel: Bei AUD 2 Mio. durchschnittlich offenem Auftragsvolumen und 6 % Finanzierungskosten ca. AUD 12.000–24.000 p.a. reine Finanzierungskosten.
- Frequency: Bei nahezu jedem kundenspezifischen Auftrag mit externer Fertigung oder komplexer Lieferkette.
- Root Cause: Fehlendes integriertes System für PO-Freigaben, Lieferantenkommunikation und Statusverfolgung; Nutzung von E-Mails und Tabellen; kein Echtzeit-ETA-Update.
Why This Matters
The Pitch: Wholesale Furniture and Home Furnishings Unternehmen in Australia 🇦🇺 binden unnötig 10–20 Tage zusätzliches Working Capital in jedem Auftrag, weil Lieferantenangebote, PO-Freigaben und Statusupdates manuell laufen. Automation of Lieferantenportale, PO-Workflows und ETA-Tracking verkürzt den Order-to-Cash-Zyklus und reduziert Finanzierungskosten.
Affected Stakeholders
Vertriebsleitung, Finanzleitung/Treasury, Einkauf, Projektmanagement
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Financial Impact
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Methodology & Sources
Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.
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