🇦🇺Australia

Fehlentscheidungen in der Lieferantenauswahl und -verhandlung mangels Transparenz

3 verified sources

Definition

Australische Wholesale- und ERP-Lösungen betonen, dass integrierte Systeme für Furniture & Fixtures die Effizienz steigern und Kosten durch bessere Transparenz senken.[3][4][9] Ohne zentrale Supplier- und PO-Historie (Preistrends, Lieferzeiten, Reklamationen) verhandeln Einkaufsverantwortliche oft „im Blindflug“ auf Basis fragmentierter Daten aus E-Mails und Tabellen. Dies führt dazu, dass Lieferanten mit schlechter Lieferperformance oder höheren Gesamtkosten (inkl. Fracht, Nacharbeit, Reklamationen) im Portfolio bleiben, während bessere Alternativen nicht voll ausgeschöpft werden. In Beschaffungsstudien werden Einsparpotenziale von 3–8 % durch professionisiertes Supplier-Management genannt; konservativ entspricht eine fehlende Transparenz im Möbelgroßhandel erfahrungsgemäß mindestens 1–3 % vermeidbarer Mehrkosten auf das Einkaufsvolumen.

Key Findings

  • Financial Impact: Quantified: 1–3 % des jährlichen Einkaufsvolumens durch nicht optimierte Lieferantenkonditionen; Beispiel: AUD 100.000–300.000 p.a. bei AUD 10 Mio. Einkaufsvolumen.
  • Frequency: Jährlich bei jeder Vertrags- und Konditionsrunde, sowie laufend bei Spot-Beschaffungen.
  • Root Cause: Keine zentrale Datenbasis über Lieferantenleistung; fehlende Standard-KPIs (Preisindex, On-Time Delivery, Reklamationsquote); PO- und Rechnungsdaten nicht systematisch auswertbar.

Why This Matters

The Pitch: Wholesale Furniture and Home Furnishings Anbieter in Australia 🇦🇺 verlieren 1–3 % Marge, weil Lieferantenverhandlungen auf unvollständigen Daten über Preisentwicklung, Lieferperformance und Reklamationen beruhen. Automation of Lieferantencontrolling, PO-Analytics und Vertragsmanagement schafft Transparenz und verbessert Verhandlungsergebnisse.

Affected Stakeholders

Einkaufsleiter, Category Manager, Supply-Chain-Manager, Geschäftsführung

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Financial Impact

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Current Workarounds

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Methodology & Sources

Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.

Evidence Sources:

Related Business Risks

Preisabweichungen und ungeplante Rabatte in Lieferantenverträgen

Quantified: ca. 0,5–1 % des jährlichen Wareneinkaufs; Beispiel: AUD 50.000–100.000 p.a. Mehrkosten je AUD 10 Mio. Einkaufsvolumen durch Preisfehler und entgangene Rabatte.

Überbestände, Fehlbestände und Eilbestellungen durch ineffizentes Bestellwesen

Quantified: 2–4 % des jährlichen Wareneinsatzes; Beispiel: AUD 200.000–400.000 p.a. bei AUD 10 Mio. Wareneinsatz durch Abschreibungen, zusätzliche Lagerkosten und Eilfracht.

Verlängerte Time-to-Cash durch verzögerte Lieferantenabstimmung und PO-Freigabe

Quantified: 10–20 zusätzliche Tage DSO (Days Sales Outstanding) im Projektgeschäft; Beispiel: Bei AUD 2 Mio. durchschnittlich offenem Auftragsvolumen und 6 % Finanzierungskosten ca. AUD 12.000–24.000 p.a. reine Finanzierungskosten.

Verzögerter Zahlungseingang durch lange Zahlungsziele und überfällige Forderungen

Quantified (logic): Zusätzliche Finanzierungskosten von ca. AUD 22.000–33.000 pro Jahr je 10 Tage zusätzlicher DSO auf AUD 10 Mio. Kreditumsatz; bei Einsatz von Factoring 2–4 % Gebühren auf fakturierte, langsam zahlende Forderungen, also ca. AUD 200.000–400.000 p.a. auf AUD 10 Mio. fakturierte Umsätze.

Erlösverluste durch strittige Rechnungen und nicht fakturierte Leistungen

Quantifiziert (Logik, konservativ): 0,5–1,5 % Umsatzverlust durch strittige Forderungen, Rabatt-/Preisfehler und nicht berechnete Verzugszinsen; für einen Möbelgroßhändler mit AUD 10 Mio. Jahresumsatz entspricht dies rund AUD 50.000–150.000 p.a.

Hohe Innenkosten im Mahnwesen und Inkasso durch manuelle Prozesse

Quantifiziert (Logik): Externe Inkasso‑Provisionen von geschätzt 10–30 % auf eingezogene Forderungen; bei AUD 300.000 jährlich an überfälligen Forderungen im Inkasso ergeben sich ca. AUD 30.000–90.000 p.a. an Gebühren plus 0,5–1 FTE interner AR‑Ressourcen (ca. AUD 40.000–80.000 p.a.), insgesamt rund AUD 70.000–170.000 p.a.

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