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Hoher manueller Aufwand in der Tantiemenabrechnung blockiert Fachkapazitäten

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Definition

Royalty-Strukturen in Theater- und Musicalproduktionen umfassen prozentuale Anteile an Bruttokassenerlösen, Betriebsgewinnen, gestaffelte Sätze vor/nach Recoupment sowie Pools mit Punktesystemen, wie sie im Musicalbereich verbreitet sind.[2] Zusätzlich existieren unterschiedliche Tarife und Meldewege gegenüber Verwertungsgesellschaften wie GEMA, die auf Kategorien, Sendeminuten oder Nutzungstypen basieren.[3][5][7] In vielen Häusern erfolgt die Abbildung dieser Logik in individuellen Excel-Sheets und manuellen Workflows: Ticketumsätze werden exportiert, umgebucht, manuell auf Produktionen und Rechteinhaber aufgeteilt, Sonderregelungen (z.B. Mindestgarantien, Cap-Mechanismen) per Hand berücksichtigt und im Anschluss separate Reports für Rechteinhaber erstellt. Branchenerfahrung aus vergleichbaren Medien- und Verlagsbereichen zeigt, dass Royalty-Abteilungen häufig mehrere Vollzeitstellen binden, wovon 50–70 % der Zeit auf wiederkehrende, standardisierbare Rechen-, Prüf- und Reportingaufgaben entfallen. Übertragen auf mittelgroße Theater (3–10 Mio. € Umsatz) bedeutet dies typischerweise 0,5–1,0 FTE allein für Royalty-Abrechnung, d.h. 800–1.600 Stunden/Jahr. Bei Automatisierungsgraden, wie sie in modernen Royalty-Accounting-Systemen im Musik-/Verlagsbereich erreicht werden (Einsparungen von 40–60 % manueller Zeit sind dokumentiert), ergibt sich ein realistisches Einsparpotenzial von 300–1.000 Stunden/Jahr, entsprechend 15.000–60.000 € Personalkosten p.a. (bei 50–60 €/Stunde Vollkosten).

Key Findings

  • Financial Impact: Quantified (LOGIC): 300–1.000 Stunden/Jahr vermeidbarer manueller Royalty-Abrechnungsaufwand pro mittelgroßem Theater, entsprechend ca. 15.000–60.000 € p.a. an Personalkosten, plus indirekter Verlust an Managementkapazität für Steuerung und Akquise.
  • Frequency: Laufend, insbesondere monatlich/vierteljährlich bei Abrechnung von Produktionen sowie saisonal nach Spielzeitende.
  • Root Cause: Fehlende spezialisierte Royalty-Software im Theaterbereich, historisch gewachsene Excel-Landschaften, heterogene Verträge ohne Standardisierung, keine integrierten Schnittstellen zwischen Ticketing, ERP, Rechtesystemen und Verwertungsgesellschaften.

Why This Matters

This pain point represents a significant opportunity for B2B solutions targeting Theater Companies.

Affected Stakeholders

Finanzbuchhaltung, Controlling, Rechte- und Lizenzmanagement, Produktionsleitung, Intendanz (überprüft und verhandelt Beteiligungsabrechnungen)

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Financial Impact

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Current Workarounds

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Methodology & Sources

Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.

Evidence Sources:

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