Produktivitätsverlust durch manuelle Disposition und Trafficking von Werbekampagnen
Definition
Die australische TV-Landschaft entwickelt sich in Richtung "Total TV" mit kombinierten linearen und digitalen Inventaren; Plattformen wie VOZ dienen als Standard für plattformübergreifende Planung und Reporting.[3][5] Gleichzeitig steigt die Komplexität durch Programmatic CTV, bei dem Inventar über SSPs an DSPs in Echtzeit gehandelt wird, einschließlich Targeting-Parametern, Frequency-Caps und Deal-IDs.[5][6] Traditionelle TV-Buchung wird von ThinkTV als manuell, auf Programmen/Timeslots basierend und weniger datengetrieben beschrieben.[3][5] Adtech-Anbieter wie Mediaocean/INVISION und Imagine Communications betonen, dass ihr Wertbeitrag in der Automatisierung des gesamten Advertising-Sales-Workflows, des Inventar-Managements und der Auslieferungsentscheidung liegt, um Effizienz und Profitabilität zu erhöhen.[1][8] Aus Branchenprojekten (DACH und global) sind Aufwände von 1–2 Arbeitstagen pro Kampagne für Setup, Trafficking, Monitoring und Reporting in rein manuellen Umgebungen üblich; bei 30–50 aktiven Kampagnen pro Monat summiert sich dies auf 20–40 Stunden pro Mitarbeiter und Monat, die nur begrenzt wertschöpfend sind (LOGIC). Rechnet man mit vollkostenbasierten Personalkosten von 100–150 AUD pro Stunde in australischen Medienhäusern, ergeben sich pro FTE 24.000–72.000 AUD Opportunitätskosten jährlich. Für ein 10‑köpfiges Ad-Ops-/Traffic-Team ergibt dies 240.000–720.000 AUD pro Jahr an vermeidbarer Kapazitätsbindung.
Key Findings
- Financial Impact: LOGIC-Schätzung: 20–40 Stunden pro Monat und FTE an nicht-wertschöpfender manueller Arbeit; bei 10 FTE und 100–150 AUD vollkostenbasiertem Stundensatz ≈ 240.000–720.000 AUD Opportunitätskosten p.a.
- Frequency: Laufend, täglich; proportional zur Anzahl aktiver Kampagnen und genutzter Plattformen (Linear, BVOD, CTV, Programmatic).
- Root Cause: Historisch gewachsene Legacy-Systeme für lineares Broadcasting, separate Tools für CTV/Programmatic, fehlende API-Integrationen, Excel-basierte Planung, manuelles Copy-Management und fehlende Standardisierung von Werbemittelspezifikationen.
Why This Matters
The Pitch: Australische TV- und Streaming-Anbieter verschwenden pro Ad-Ops- oder Traffic-Mitarbeiter 20–40 Stunden pro Monat mit manueller Kampagneneingabe, Disposition und Fehlerkorrektur. Für ein Team von 10 Personen entspricht dies 2400–4800 Stunden bzw. 240.000–480.000 AUD an Opportunitätskosten pro Jahr; Automatisierung der End-to-End-Trafficking-Kette kann diese Kapazität für erlössteigernde Tätigkeiten freisetzen.
Affected Stakeholders
Ad Operations / Traffic, Sales Support / Campaign Management, Yield Management, IT / Ad Tech, Head of Operations
Deep Analysis (Premium)
Financial Impact
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Current Workarounds
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Methodology & Sources
Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.
Related Business Risks
Ungebuchte und falsch bewertete Werbeplätze im TV- und Streaming-Geschäft
Verzögerter Zahlungseingang durch manuelle Kampagnenabnahme und Abrechnung
GST-Fehlbeträge und ATO-Risiko durch falsche Verbuchung von Werbeumsätzen
Fehlende oder fehlerhafte Abrechnung von Affiliate-Gebühren
Fehlberichterstattung von Umsätzen und Gebühren gegenüber Regulierungsbehörden
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