Einnahmeverluste durch zu großzügige oder uneinheitliche Erstattungspraxis
Definition
Die ACL schreibt vor, dass Kunden Anspruch auf Refund/Remedy haben, wenn ein Event nicht wie beworben stattfindet, erheblich geändert oder mit mangelnder Sorgfalt erbracht wird.[3][5][7][8] Gleichzeitig besteht keine pauschale gesetzliche Verpflichtung zur vollständigen Rückerstattung bei Stornierungen oder externen Umständen; der Umfang hängt von den vereinbarten AGB ab.[2][5] Viele Eventanbieter formulieren zwar Policies (z.B. abgestufte Rückerstattungen je nach Vorlaufzeit)[1][4][6][9], setzen diese jedoch manuell und inkonsistent durch und erstatten aus Kulanz deutlich häufiger voll, um Beschwerden und Konflikte zu vermeiden. Dies führt zu unnötigen Einnahmeverlusten: Bei einem Jahresumsatz von 2 Mio. AUD und einer potenziell einziehbaren, aber nicht durchgesetzten Stornogebühr von 10–20 % auf 20–30 % der stornierten Buchungen liegt der vermeidbare Umsatzverlust plausibel im Bereich von 40.000–100.000 AUD pro Jahr.
Key Findings
- Financial Impact: Logikschätzung: 2–5 % des jährlichen Ticket- oder Teilnehmerumsatzes (z.B. 40.000–100.000 AUD bei 2 Mio. AUD Umsatz) durch unnötige oder zu hohe Rückerstattungen und nicht eingezogene Stornogebühren.
- Frequency: Laufend, bei jeder Ticketstornierung, Eventabsage oder Leistungsstörung; in der Eventbranche typischerweise wöchentlich bis täglich.
- Root Cause: Fehlende automatisierte, ACL-konforme Entscheidungsregeln; unklare oder schlecht kommunizierte Storno- und Refund-Policies; Mitarbeiter treffen Kulanzentscheidungen ohne betriebswirtschaftliche und rechtliche Leitplanken; fehlende Auswertung von Refund-Quoten und nicht eingezogenen Stornogebühren nach Eventtyp.
Why This Matters
The Pitch: Event Services Anbieter in Australia 🇦🇺 verlieren typischerweise 2–5 % ihres Ticketumsatzes pro Jahr durch übermäßige Rückerstattungen und nicht durchgesetzte Storno-Gebühren. Automatisierte, ACL-konforme Entscheidungslogik für Rückerstattungen und Stornogebühren reduziert diese Verluste deutlich.
Affected Stakeholders
Event-Veranstalter, Ticketing- und Registrierungsverantwortliche, Finance Manager / CFO, Kundendienst- und Beschwerdemanagement, Rechts- und Compliance-Verantwortliche
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Financial Impact
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Methodology & Sources
Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.
Evidence Sources:
Related Business Risks
Kosten durch mangelhafte Leistungserbringung und fehlerhafte Eventabwicklung
Liquiditätsverzögerungen durch manuelle Rückerstattungsabwicklung
Superannuation Guarantee Shortfalls from Payment Delays
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Verzögerte Meilenstein-Zahlungen durch manuelle Rechnungsstellung
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