Sanktions- und Rückforderungsrisiko wegen Nichteinhaltung von Besuchsnachweispflichten
Definition
In den USA verlangen die EVV-Regeln typischerweise, dass Anbieter eine Mindestgenauigkeit von etwa 85 % bei elektronisch verifizierten Besuchen einhalten, um Sanktionen, Leistungsablehnungen oder Finanzierungsabschläge zu vermeiden.[2] Staaten, die die EVV-Pflichten nicht erfüllen, riskieren Kürzungen ihres Federal Medical Assistance Percentage (FMAP) von bis zu 1 %.[1][2] Für einzelne Anbieter bedeutet eine EVV-Non-Compliance, dass Ansprüche ganz oder teilweise abgelehnt werden und sie unter Umständen aus Programmen ausgeschlossen werden können.[2] Auch wenn Australien derzeit kein identisches EVV-Bundesgesetz wie den 21st Century Cures Act hat, setzen staatliche Auftraggeber und Programme zur häuslichen Pflege zunehmend EVV-ähnliche Anforderungen und Audit-Nachweise durch spezialisierte Lösungen wie didgUgo durch.[6] Vertragsbedingungen können vorsehen, dass bei fehlenden, fehlerhaften oder unplausiblen Besuchsdaten anteilige Rückforderungen, Strafzahlungen oder die Nichtverlängerung von Verträgen erfolgen. Wenn 1–4 % der geförderten Pflegeumsätze eines Anbieters bei Audits aufgrund mangelnder Nachweise beanstandet und zurückgefordert werden, entspricht dies bei AUD 5 Mio. staatlich finanziertem Jahresumsatz einem Risiko von AUD 50.000–200.000. Neben direkten finanziellen Einbußen entstehen zusätzliche Kosten für Audit-Vorbereitung, Anwälte und Management-Aufwand.
Key Findings
- Financial Impact: Geschätzt: 1–4 % der jährlichen, staatlich finanzierten Pflegeumsätze als Rückforderungs- und Strafzahlungsrisiko; z. B. AUD 50.000–200.000 p.a. bei AUD 5 Mio. Förderumsatz, plus interne Auditkosten von typischerweise AUD 20.000–50.000 je größerer Prüfung
- Frequency: Periodisch, vor allem im Rahmen turnusmäßiger oder anlassbezogener Audits (jährlich oder mehrjährig), mit laufendem Risiko bei jeder Abrechnungsperiode.
- Root Cause: Unklare oder uneinheitliche EVV- und Dokumentationsprozesse; fehlende automatisierte Validierung gegen Bewilligungen; unzureichende Schulung der Mitarbeitenden; kein zentrales Reporting für Audit-Exports; verspätete oder korrigierte Dateneingaben.
Why This Matters
The Pitch: Home-Health-Anbieter in Australien 🇦🇺 riskieren jährliche Rückforderungen und Vertragsstrafen in Höhe von 1–4 % ihrer staatlich finanzierten Pflegeumsätze, wenn Besuchsdaten nicht in EVV-ähnlicher Qualität vorliegen. Automation of EVV compliance and audit-ready reporting reduces these penalties.
Affected Stakeholders
Geschäftsführung, Compliance- und Qualitätsmanagement, Finanzleitung, Vertrags- und Provider-Relations-Manager, Leitung Rechtsabteilung
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Financial Impact
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Current Workarounds
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Methodology & Sources
Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.
Evidence Sources:
- https://automationedge.com/home-health-care-automation/blogs/evv-guide-for-home-care/
- https://mobisoftinfotech.com/resources/blog/electronic-visit-verification-for-home-healthcare
- https://medicaid.gov/medicaid/home-community-based-services/guidance/electronic-visit-verification/evv-compliance-status-for-personal-care-services-state-or-territory
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Verzögerter Zahlungseingang durch manuelle Besuchsverifizierung
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WHS Risk from Inadequate Aide Competency
Provider Supervision Non-Compliance Fines
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