Verzögerter Zahlungseingang durch manuelle Besuchsverifizierung
Definition
Internationale EVV-Leitfäden zeigen, dass elektronische Besuchsverifizierung genutzt wird, um schnellere und plausibilisierte Leistungsabrechnungen zu ermöglichen und Claim-Denials zu vermeiden.[2][3][4] Wo EVV-Daten manuell erfasst oder nachträglich bereinigt werden müssen, entstehen Medienbrüche zwischen Einsatzplanung, Besuchsdokumentation und Abrechnung. Jeder fehlende Check‑in oder unplausible Zeitstempel führt zu Rückfragen der Kostenträger und verhindert eine direkte, automatisierte Abrechnung.[2] Dadurch verlängern sich die Days Sales Outstanding (DSO), weil Rechnungen erst nach manueller Klärung und Korrektur auszahlungsreif werden. Wenn ein Home-Care-Anbieter monatlich AUD 1 Mio. gegenüber öffentlichen Kostenträgern abrechnet und die durchschnittliche Forderungslaufzeit aufgrund fehleranfälliger Besuchsverifizierung 30–60 Tage länger ist als technisch möglich, ist zusätzliches Working Capital von etwa AUD 250.000–500.000 gebunden (bei zusätzlicher DSO von 7,5–15 Tagen gegenüber einem optimierten, automatisierten Prozess). EVV-Plattformen werben explizit damit, die regulatorische Last in schnellere Erstattungen zu verwandeln, indem sie EVV-Daten in abrechnungsfähige Informationen transformieren.[2][3] In Australien, wo Gesundheits-IT-Anbieter wie didgUgo für den lokalen Markt EVV-ähnliche Besuchsverifizierung mit Interoperabilität und FHIR-Datenmodellen einführen,[6] sind ähnliche Effekte auf den Zahlungseingang zu erwarten: Echtzeit-Datenerfassung reduziert Rückfragen, verkürzt den Prüfprozess der Kostenträger und entlastet Debitorenbestände.
Key Findings
- Financial Impact: Geschätzt: 7,5–15 zusätzliche DSO-Tage; bei AUD 1 Mio. Monatsumsatz entspricht dies ca. AUD 250.000–500.000 dauerhaft gebundenem Working Capital bzw. 5–10 % Zins- und Liquiditätskosten p.a. auf diesen Betrag
- Frequency: Monatlich, mit jedem Abrechnungszyklus; Auswirkungen kumulieren sich über das Jahr hinweg.
- Root Cause: Nicht integrierte Systeme zwischen Besuchsplanung, Zeiterfassung und Abrechnung; manuelle Nachbearbeitung von Besuchsdaten; fehlende Echtzeit‑Validierung von Check‑ins (z. B. Ort/Zeit); heterogene Datenerfassungsmethoden innerhalb einer Organisation.
Why This Matters
The Pitch: Home health care Anbieter in Australien 🇦🇺 binden schätzungsweise 30–60 Tage zusätzlicher Forderungslaufzeit im Gegenwert von AUD 250.000–500.000 Working Capital, weil Besuchsdaten unvollständig oder verspätet übermittelt werden. Automation of real-time EVV data capture and claim-ready exports shortens time-to-cash.
Affected Stakeholders
Finanzleitung / CFO, Leiter Debitorenbuchhaltung, Revenue-Cycle-Manager, Einsatzplanung / Disposition, IT-Leitung
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Financial Impact
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Current Workarounds
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Methodology & Sources
Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.
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