Nicht fakturierte Mehrleistungen bei Änderungswünschen und Zusatzdrehs
Definition
Australische Video‑Produktionsfirmen kalkulieren Projekte typischerweise pauschal basierend auf Drehtagen, Crew‑Sätzen, Postproduktionsstunden und Lizenznutzungen.[3][4] Branchenführer weisen darauf hin, dass Produktionskosten und damit Preise stark von Projektumfang, Locations, Talent und Post‑Aufwand abhängen, mit Raten ab **AUD 100 pro Stunde** beziehungsweise **AUD 500 pro Tag** für kleine Crews und bis zu **AUD 5.550 pro Drehtag** bei größeren Produktionen.[3][4] In der Praxis führen Kundenänderungen – zusätzliche Dreh‑ oder Schnitt‑Tage, mehr Schnittfassungen, erweiterte Musik‑ oder Bildlizenzen – zu Zusatzleistungen in genau diesen Preisbändern. Ohne strukturiertes Change‑Order‑Management in der Budget- und Kostenberichterstattung gehen diese Mehraufwände oft unter und werden nicht nachberechnet. Schon ein einzelner nicht fakturierter halber Drehtag à **AUD 2.500** oder ein voller Postproduktions‑Tag à **AUD 1.000–1.500** kann die Marge eines Projekts signifikant reduzieren.[4] Logische Ableitung aus den Tagessätzen und üblichen Korrekturschleifen (z. B. 1–2 zusätzliche Schnitt‑Tage oder 0,5–1 zusätzlicher Drehtag pro Projekt) legt nahe, dass 5–10 % des fakturierbaren Projektvolumens häufig als ‚Scope Creep‘ verloren gehen. Bei einer Produktionsfirma mit einem Jahresumsatz von **AUD 2 Mio.** im Bereich kommerzieller Videoproduktion entspricht dies **AUD 100.000–200.000** nicht abgerechneter Leistungen pro Jahr.
Key Findings
- Financial Impact: Quantifiziert: 5–10 % Umsatzverlust je Projekt durch nicht abgerechnete Mehrleistungen; bei 2 Mio. AUD Jahresumsatz in der Produktion entspricht das ca. 100.000–200.000 AUD pro Jahr; auf Einzelprojektebene oft 2.500–7.500 AUD pro ungeplanten Mehrdreh bzw. 1.000–3.000 AUD für zusätzliche Schnitt-Tage.
- Frequency: Sehr häufig bei Werbe‑, Marken‑ und Corporate‑Produktionen mit iterativem Feedback; praktisch bei jedem zweiten Projekt mit inhaltlichen Änderungen oder Kampagnenverlängerungen.
- Root Cause: Fehlende systematische Verknüpfung zwischen Kundenfreigaben, Änderungsanforderungen und Budgetpositionen; Budgetierung und Kostenberichte werden statisch angelegt und nicht als lebende Verträge mit Nachtragslogik geführt.
Why This Matters
The Pitch: Media-Produktionsfirmen in Australien 🇦🇺 verlieren 5–10 % ihres Projektumsatzes durch nicht berechnete Zusatzleistungen. Automatisiertes Change-Order- und Lizenz-Tracking in Budget- und Cost-Reporting-Systemen macht jede Mehrleistung abrechenbar.
Affected Stakeholders
Executive Producer, Account Director (Agentur), Line Producer, Production Manager, Finance/Accounts Receivable, Postproduktions-Supervisor
Deep Analysis (Premium)
Financial Impact
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Current Workarounds
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Methodology & Sources
Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.
Related Business Risks
Budgetüberschreitungen durch unzureichende Controlling-Puffer
Ungeplante Kosten für Lizenzen, Drehgenehmigungen und Set-Aufbau
Fehlentscheidungen bei Crew- und Ressourceneinsatz durch fehlende Kostentransparenz
Union Compliance Errors in Production Payroll
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