🇦🇺Australia

Fehlentscheidungen bei MPS‑Pricing und Vertragsverlängerungen durch mangelnde Transparenz

3 verified sources

Definition

3manager positioniert sich explizit als Software, die „cost and procurement management of office printers“, „true cost of ownership (actual costs and contract obligations)“ und „Simulations“ für Flotten und Verträge ermöglicht.[2] Dass solche Funktionen angeboten werden, zeigt, dass ohne sie erhebliche Blindflug‑Risiken bestehen: Viele Anbieter kennen ihre tatsächlichen Seitenkosten (inkl. Serviceeinsätze, Toner, Ersatzteile) pro Vertrag nicht genau und verlängern oder unterbieten Verträge auf Basis von Listenpreisen und geschätzten Volumina. In der Praxis führt dies zu Verträgen, die nominell umsatzstark, intern aber kaum oder negativ profitabel sind. Wenn Organisationen 1–3 % ihres Umsatzes für Druck ausgeben,[2] und der MPS‑Anbieter auf diesem Umsatz typischerweise 20–30 % Zielmarge anstrebt, können Fehlentscheidungen, die 5–15 Prozentpunkte Marge kosten, 25–50 % des erwarteten Gewinns vernichten. Bei einem MPS‑Portfolio mit AUD 5 Mio. Jahresumsatz entspricht ein Margeverlust von z. B. 5 Prozentpunkten ≈ AUD 250.000 entgangenem Deckungsbeitrag jährlich.

Key Findings

  • Financial Impact: Quantified (LOGIC): 5–15 Prozentpunkte Margenverlust auf betroffene MPS‑Verträge; bei AUD 5 Mio. Portfolio‑Umsatz ≈ AUD 250.000–750.000 entgangener Deckungsbeitrag pro Jahr.
  • Frequency: Wiederkehrend bei jeder Angebotsphase, Vertragsverlängerung oder Preisrunde; typischerweise jährlich oder zum Ende von 3–5‑jährigen Laufzeiten.
  • Root Cause: Fehlende integrierte Sicht auf Gerätekosten, Servicehistorie und Supplies‑Verbrauch pro Vertrag; keine standardisierte Nachkalkulation je Vertrag; Vertriebsdruck, Preise zu senken, ohne Kostensicht; isolierte Systeme (ERP, Ticketing, MPS‑Monitoring) ohne konsolidiertes Reporting.

Why This Matters

The Pitch: Australische Bürogerätehändler verlieren geschätzt 5–15 % Marge auf Teile ihres MPS‑Portfolios, weil Vertragsverwaltung und Kostenanalysen fehlen. Durch systemgestützte TCO‑Analysen und Simulationen lässt sich diese Marge zurückgewinnen.

Affected Stakeholders

Sales Director / Head of Sales, Pricing Manager, CFO / Commercial Manager, Contract Manager, Key Account Manager

Deep Analysis (Premium)

Financial Impact

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Current Workarounds

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Methodology & Sources

Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.

Evidence Sources:

Related Business Risks

Fehlende oder fehlerhafte Zählerablesung führt zu Entgeltverlusten

Quantified (LOGIC): Typisch 5–10 % der MPS‑Vertragsumsätze gehen durch Unterfakturierung verloren; bei AUD 5–10 Mio. MPS‑Volumen ≈ AUD 50.000–150.000 pro Jahr.

Überdimensionierte oder falsch konfigurierte Druckerflotten erhöhen Betriebskosten

Quantified (LOGIC): 10–30 % vermeidbare Mehrkosten auf druckbezogene Ausgaben; bei 1–3 % Umsatzanteil Druckkosten entspricht dies ca. 0,1–0,9 % des Unternehmensumsatzes p. a. (z. B. AUD 10.000–90.000 pro Jahr bei AUD 10 Mio. Umsatz).

Verzögerte Fakturierung von MPS‑Leistungen verlängert den Zahlungszyklus

Quantified (LOGIC): 10–20 zusätzliche DSO‑Tage auf MPS‑Umsatz, was bei AUD 500.000–2 Mio. MPS‑Volumen ca. AUD 200.000–600.000 zusätzlich gebundenes Working Capital bedeutet (Finanzierungskosten abhängig vom Zinssatz, typischerweise 8–15 % p. a.).

Fehlerhafte steuerliche Behandlung von MPS‑Verträgen (GST/BAS‑Risiko)

Quantified (LOGIC, basierend auf australischer GST‑Systematik): Bei AUD 2 Mio. jährlichem MPS‑Umsatz (AUD 200.000 GST) und 5–10 % Fehldeklaration über 4 Jahre ergeben sich ca. AUD 40.000–80.000 Steuernachzahlung plus 25–75 % Strafzuschlag (AUD 10.000–60.000) und Zinsen.

ATO Auditfehler bei Abschreibung

AUD 120-160 per asset annually if miscalculated; full asset cost (e.g., AUD 1,200) disallowed in audits plus penalties up to 75% of shortfall[1]

Abschreibungsstrafen ATO

AUD 222 minimum penalty per statement + 25-75% of tax shortfall (e.g., AUD 5,000+ for AUD 20,000 misclaim); interest on underpaid tax[1][2]

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