Verzögerte Fakturierung von MPS‑Leistungen verlängert den Zahlungszyklus
Definition
MPS‑Modelle bündeln Leasing, Service, Verbrauchsmaterial und teils Druckvolumen in einer einzigen monatlichen Rechnung.[5][3] Anbieter wie 3manager betonen, dass zur korrekten Abbildung von „actual costs and contract obligations“ tägliches Tracking von Zählern, Verträgen und Kosten erforderlich ist.[2] Wird dieser Prozess in der Vertragsadministration manuell über Excel und E‑Mails abgewickelt, verzögert sich die Rechnungsstellung regelmäßig, insbesondere bei großen Flotten und mehreren Standorten. In Australien verursacht ein längerer DSO direkte Finanzierungskosten, da Unternehmen ihre eigenen Lieferanten (Hardware, Toner, Techniker) oft schneller bezahlen müssen als Kunden zahlen. Wenn MPS‑Umsätze z. B. AUD 500.000–2 Mio. p. a. betragen und sich die durchschnittliche Zahlungsfrist wegen verspäteter Rechnungsstellung um 10–20 Tage verlängert, sind 14–55 % eines Monatsumsatzes zusätzlich finanziert; bei 12 % Kapitalkosten entspricht dies grob AUD 200.000–600.000 dauerhaft gebundenem Working Capital über das Portfolio eines mittelgroßen Händlers. Dies ist eine logisch hergeleitete Schätzung basierend auf der Struktur von MPS‑Rechnungen und branchenüblichen Zahlungszielen; direkte gesetzliche Zahlen gibt es hierzu nicht, jedoch zwingt das australische Steuerrecht (GST/BAS) zu zeitnaher und korrekter Rechnungsstellung, um GST korrekt zu deklarieren.
Key Findings
- Financial Impact: Quantified (LOGIC): 10–20 zusätzliche DSO‑Tage auf MPS‑Umsatz, was bei AUD 500.000–2 Mio. MPS‑Volumen ca. AUD 200.000–600.000 zusätzlich gebundenes Working Capital bedeutet (Finanzierungskosten abhängig vom Zinssatz, typischerweise 8–15 % p. a.).
- Frequency: Monatlich/vierteljährlich, jeweils bei der periodischen Abrechnung der MPS‑Verträge.
- Root Cause: Keine integrierte Schnittstelle zwischen MPS‑Monitoring, Vertragsdatenbank und Fakturierung; manuelle Prüfung von Zählern und Servicepositionen; komplexe Rabatt- und Mindestabnahme‑Klauseln, die manuell validiert werden; fehlende Standardisierung von Sammelrechnungen je Kunde.
Why This Matters
The Pitch: Australische Anbieter von Managed Print Services im Bürogerätehandel binden geschätzt AUD 200.000–600.000 an Working Capital durch verzögerte MPS‑Abrechnung. Automatisierte Zählerauslesung, Vertragslogik und Sammelrechnungen können den Zahlungszyklus um 10–20 Tage verkürzen.
Affected Stakeholders
Accounts Receivable / Credit Controller, Finance Manager, MPS Contract Administration, Billing Team, Service Delivery Manager
Deep Analysis (Premium)
Financial Impact
Financial data and detailed analysis available with full access. Unlock to see exact figures, evidence sources, and actionable insights.
Current Workarounds
Financial data and detailed analysis available with full access. Unlock to see exact figures, evidence sources, and actionable insights.
Get Solutions for This Problem
Full report with actionable solutions
- Solutions for this specific pain
- Solutions for all 15 industry pains
- Where to find first clients
- Pricing & launch costs
Methodology & Sources
Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.
Related Business Risks
Fehlende oder fehlerhafte Zählerablesung führt zu Entgeltverlusten
Überdimensionierte oder falsch konfigurierte Druckerflotten erhöhen Betriebskosten
Fehlerhafte steuerliche Behandlung von MPS‑Verträgen (GST/BAS‑Risiko)
Fehlentscheidungen bei MPS‑Pricing und Vertragsverlängerungen durch mangelnde Transparenz
ATO Auditfehler bei Abschreibung
Abschreibungsstrafen ATO
Request Deep Analysis
🇦🇺 Be first to access this market's intelligence