🇦🇺Australia

Fehlende oder falsche Erfassung von Tresen- und Abholverkäufen

3 verified sources

Definition

In will‑call/counter environments werden Bestellungen oft telefonisch oder ad hoc an der Theke aufgenommen, kommissioniert und später im System nacherfasst. Ohne durchgängige Systemführung (Scanner, integriertes POS/ERP, feste Preislogiken) gehen Lieferscheine verloren, werden Positionen vergessen oder falsche Preise/GST-Sätze verwendet. ATO verlangt, dass alle steuerbaren Verkäufe in den Business Activity Statements (BAS) gemeldet und mit gültigen Tax Invoices belegt werden; fehlende oder fehlerhafte Belege führen sowohl zu Umsatzverlust als auch zu steuerlichem Risiko.[3] Branchenübliche Gross Margins im Großhandel liegen bei 20–30 %, sodass bereits ein Fehleranteil von 0,5–1,5 % der Tresenumsätze zu signifikanten Deckungsbeitragsverlusten führt.[3][5]

Key Findings

  • Financial Impact: Quantified: 0,5–1,5 % des Tresen-/Will-Call-Umsatzes p.a. (z.B. 50.000–150.000 AUD bei 10 Mio. AUD Umsatz) an dauerhaft entgangenem Rohertrag; zusätzlich Nachzahlungen/Zinsen bei ATO-Prüfung möglich.
  • Frequency: Laufend, täglich bei jedem manuell erfassten Counter- oder Will-Call-Auftrag ohne direkte Systembuchung.
  • Root Cause: Medienbrüche zwischen Telefon/Walk‑in‑Bestellung und ERP, fehlende Pflicht zur Sofortfakturierung am Counter, manuelle Preisfindung ohne automatisierte Rabatte/Preislisten, fehlende Scan-Pflicht für Warenabgang.

Why This Matters

The Pitch: Hardware- und Sanitär-Großhändler in Australien 🇦🇺 verlieren typischerweise 0,5–1,5 % ihres Tresenumsatzes (oft 50.000–150.000 AUD p.a. bei 10 Mio. AUD Umsatz) durch nicht erfasste oder falsch bepreiste Abholaufträge. Automatisierung von Angebotserstellung, Preiskalkulation und Sofortfakturierung am Counter eliminiert diesen Verlust.

Affected Stakeholders

Counter Sales Mitarbeiter, Außendienst/Inside Sales, Finanzleitung, Buchhaltung, Betriebsleitung, IT/ERP-Administration

Deep Analysis (Premium)

Financial Impact

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Current Workarounds

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Methodology & Sources

Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.

Evidence Sources:

Related Business Risks

Verlängerte Zahlungsziele und Außenstände durch manuelle Will-Call-Abwicklung

Quantified: 2–5 zusätzliche DSO-Tage; bei 20 Mio. AUD Jahresumsatz ≈ 110.000–275.000 AUD zusätzlich gebundenes Working Capital, jährliche Finanzierungskosten von ca. 5.500–27.500 AUD (angenommen 5–10 % p.a. Finanzierungssatz).

Verlorene Tresenumsätze durch lange Wartezeiten und manuelle Auftragsaufnahme

Quantified: 1–3 % des Tresen-/Will-Call-Umsatzes als entgangener Umsatz; bei 10 Mio. AUD Gesamtumsatz und 40 % Tresenanteil ≈ 40.000–120.000 AUD p.a. verlorener Rohertrag (bei 25 % Bruttomarge).

Kosten durch Falschlieferungen und Fehlkommissionierung bei Will-Call-Bestellungen

Quantified: 0,5–1 % des Jahresumsatzes als Kosten schlechter Qualität; bei 10 Mio. AUD Umsatz ca. 50.000–100.000 AUD p.a. durch Rücknahmen, Nachlieferungen, Preisnachlässe und internen Mehraufwand.

Inventurdifferenzen und Diebstahl durch unkontrollierte Will-Call- und Tresenausgabe

Quantified: 0,5–2 % des Wareneinsatzes bzw. ca. 0,3–1 % des Umsatzes; bei 10 Mio. AUD Umsatz ≈ 30.000–100.000 AUD p.a. an Inventurdifferenzen, Diebstahl und ungedeckten Rabatten.

Fehlentscheidungen im Einkauf durch ungenaue Bestands- und Abholdaten

Quantified: 2–4 % des Wareneinsatzes; bei 6 Mio. AUD Wareneinsatz ≈ 120.000–240.000 AUD p.a. an Zusatzkosten (Kapitalbindung, Abschriften, Eilfracht).

Erlösverluste durch fehlerhafte oder verspätete Rechnungsstellung

Quantified (logic-based): 1–3% of annual revenue lost to errors, concessions and write‑offs (e.g., AUD 200k–600k per AUD 20m revenue) plus 5–10 hours/month in rework time by AR staff.

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