🇦🇺Australia

Kosten durch Falschlieferungen und Fehlkommissionierung bei Will-Call-Bestellungen

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Definition

In Lager- und Counter-Umgebungen mit tausenden SKUs führen ungenaue Bestellangaben (z.B. „das 20er Kupferfitting“) und manuelle Lagerentnahme zu Verwechslungen. Praktische Leitfäden für Bestandsmanagement im Hardwarebereich betonen, dass genaue Bestands- und Bewegungsdaten entscheidend sind, um Fehllieferungen und damit verbundene Kosten zu vermeiden.[7] Rücknahmen und Reklamationen verursachen nicht nur Logistikkosten, sondern auch entgangene Arbeitszeit beim Kunden, die häufig über Preisnachlässe kompensiert wird. Konservative Annahme: 0,5–1 % des Umsatzes werden durch Retouren, Nachlieferungen und Rabatte aufgezehrt, was bei typischen Margen einem erheblichen Gewinnabzug entspricht.

Key Findings

  • Financial Impact: Quantified: 0,5–1 % des Jahresumsatzes als Kosten schlechter Qualität; bei 10 Mio. AUD Umsatz ca. 50.000–100.000 AUD p.a. durch Rücknahmen, Nachlieferungen, Preisnachlässe und internen Mehraufwand.
  • Frequency: Kontinuierlich, konzentriert auf komplexe Aufträge (Heizsysteme, Mischinstallationen) und stark manuell bearbeitete Will‑Call-Prozesse.
  • Root Cause: Fehlen von Barcode-Scanning und systemgeführter Kommissionierung, uneinheitliche Artikelbezeichnungen zwischen Kunde und System, unleserliche Handschrift auf Bestellzetteln, Zeitdruck im Lager.

Why This Matters

The Pitch: Großhändler im Bereich Hardware und Sanitär in Australien 🇦🇺 tragen häufig 0,5–1 % ihres Umsatzes als versteckte Qualitätskosten durch Fehlkommissionierung und Rücknahmen (z.B. 50.000–100.000 AUD p.a. bei 10 Mio. AUD Umsatz). Barcode-gestützte Kommissionierung und digitale Auftragsbestätigung senken diese Quote signifikant.

Affected Stakeholders

Lagerpersonal, Counter Sales, Außendienst/Key Account Manager, Kundenservice/Reklamationsbearbeitung, Logistikleitung

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Financial Impact

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Current Workarounds

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Methodology & Sources

Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.

Evidence Sources:

Related Business Risks

Fehlende oder falsche Erfassung von Tresen- und Abholverkäufen

Quantified: 0,5–1,5 % des Tresen-/Will-Call-Umsatzes p.a. (z.B. 50.000–150.000 AUD bei 10 Mio. AUD Umsatz) an dauerhaft entgangenem Rohertrag; zusätzlich Nachzahlungen/Zinsen bei ATO-Prüfung möglich.

Verlängerte Zahlungsziele und Außenstände durch manuelle Will-Call-Abwicklung

Quantified: 2–5 zusätzliche DSO-Tage; bei 20 Mio. AUD Jahresumsatz ≈ 110.000–275.000 AUD zusätzlich gebundenes Working Capital, jährliche Finanzierungskosten von ca. 5.500–27.500 AUD (angenommen 5–10 % p.a. Finanzierungssatz).

Verlorene Tresenumsätze durch lange Wartezeiten und manuelle Auftragsaufnahme

Quantified: 1–3 % des Tresen-/Will-Call-Umsatzes als entgangener Umsatz; bei 10 Mio. AUD Gesamtumsatz und 40 % Tresenanteil ≈ 40.000–120.000 AUD p.a. verlorener Rohertrag (bei 25 % Bruttomarge).

Inventurdifferenzen und Diebstahl durch unkontrollierte Will-Call- und Tresenausgabe

Quantified: 0,5–2 % des Wareneinsatzes bzw. ca. 0,3–1 % des Umsatzes; bei 10 Mio. AUD Umsatz ≈ 30.000–100.000 AUD p.a. an Inventurdifferenzen, Diebstahl und ungedeckten Rabatten.

Fehlentscheidungen im Einkauf durch ungenaue Bestands- und Abholdaten

Quantified: 2–4 % des Wareneinsatzes; bei 6 Mio. AUD Wareneinsatz ≈ 120.000–240.000 AUD p.a. an Zusatzkosten (Kapitalbindung, Abschriften, Eilfracht).

Erlösverluste durch fehlerhafte oder verspätete Rechnungsstellung

Quantified (logic-based): 1–3% of annual revenue lost to errors, concessions and write‑offs (e.g., AUD 200k–600k per AUD 20m revenue) plus 5–10 hours/month in rework time by AR staff.

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